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Deutscher Digital Award 2020

DuMonts „Discovery Dock“ wird mit „Best of“ ausgezeichnet

"Discovery Dock" von Demodern für die DuPont Mediengruppe ist der große Sieger des diesjährigen Deutschen Digital Award – Screenshot: Meedia

Die Mixed-Reality-Erlebniswelt „Discovery Dock“ im Hamburger Hafen der Mediengruppe DuMont hat den „Best of“-Preis des Deutschen Digital Awards (DDA) 2020 gewonnen

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Der Deutsche Digital Award (DDA) – der als wichtigster Preis für kreative digitale Spitzenleistung gild – wird jährlich vom Fachkreis Full-Service-Digitalagenturen im BVDW verliehen. Teilnehmen können Werbe-, Design-, Internet- und Kommunikationsagenturen sowie Werbungtreibende, Freiberufler und Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ins Rennen gingen dieses Jahr 450 eingereichte Digitalprojekte aus 2019.

Mehr Shortlistplatzierungen

Auch mit der Qualität der Einreichungen zeugte sich die Jury unter dem Vorsitz von Jurypräsidentin Anke Herbener (MRM) äußerst zufrieden. Das zeichnete sich übrigens schon in der Shortlist ab, die mit 158 Nominierungen um 50 Arbeiten länger war, als 2019. Die meisten Shortlistplätze gingen übrigens an Jung von Matt mit 15 Nominierungen, gefolgt von BBDO Düsseldorf, Denkwerk und Heimat Werbeagentur, die jeweils zehn Nominierungen ergatterten.

Mehr Awards, weniger Gold

Bei den Awards verschob sich das Bild dann aber deutlich. Wurden im vergangenen Jahr noch zwölf Gold-Awards verliehen, waren es 2020 nur noch zehn. Dafür gab es mit 31 Silber-Awards fast doppelt so viele. 2019 wurde nur 16 Mal Silber verteilt. Ebenso bei den bronzenen Awards, die dieses Jahr 36 Mal verliehen wurden. 2019 gab es nur 26 Awards.

Shortlistplatzierung kein Garant für Awards

Auch was die Erfolgsquote insichtlich der Umwandlung von einer Shortlistplatzierung zu einem Award anging, verschob sich die Reihenfolge deutlich. Nicht Jung von Matt war der große Abräumer des Jahres, sondern Demodern. Die Agentur zeichnet kreativ verantwortlich für das „Discovery Dock“, das die Hamburger im Auftrag von DuMont entwarfen. Hierfür gab es neben zwei Mal Gold auch den höchsten Preis des Deutschen Digital Awards, den „Best of“.

Mit drei goldenen Awards gewann dieses Jahr Kolle Rebbe das meiste Edelmetall und zwar zwei Mal für „ABOUT YOUr Choice“ für den Kunden About You und ein Mal für die DAZN-Kampagne „ALL41“.

Auf Platz zwei im Ranking der erfolgreichsten Agenturen beim diesjährigen DDA konnte sich neben Demodern Thjnk einreihen, die mit der Commerzbank-Kampagne „Pferdeschwänze“ und „Scheine für Vereine“ für Rewe erfolgreich war. Jeweils ein Mal Gold ging an Denkwerk und die Kampagne „The next level of machine translation“ für den Kunden Deepl, an Gud.Berlin für die BVG-Kampagne „#weilwirdichlieben“ und an Mediaplus (Heimat Werbeagentur) für „Der Morgen gehört Dir“ für den Kunden Hornbach Baumarkt.

Neue Kategorie „Digital for Good“ mit zwei Mal Gold

Absolut zufrieden zeigte sich der Vorsitzende des Fachkreises Full-Service-Digitalagenturen im BVDW, Stefan Mohr, über die in diesem Jahr neu eingeführte Kategorie „Digital for Good“, die nicht nur über eine für den BVDW respektable Zahl an Einreichungen generierte, sondern in der auch aus dem Stand heraus zwei Gold-Awards verliehen wurden. Und zwar nicht, wie man denken würde, an Kampagnen für Non-Profit-Organisatioinen, sondern für „ABOUT YOUr Choice“ für den Kunden About You und für die Rewe-Kampagne „Scheine für Vereine“. „‚Digital for Good‘ war voller digitaler Spielfreude mit der gesamten Bandbreite digitaler Schaffenskraft. Wir konnten zweimal Gold an Unternehmens-Cases vergeben, was auch beweist, dass gesellschaftliche Themen nicht alleine NGOs vorbehalten sind“, so Mohr.

Alle Gewinner des Deutschen Digitalaward 2020.

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