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Bieterkampf

Axel Springer bietet für Ebay Kleinanzeigen

Springer-Chef Mathias Döpfner – Foto: Axel Springer

Bei der Kleinanzeigen-Plattform des Internet-Auktionshauses Ebay bahnt sich ein Bieterkampf an. Der US-Investor KKR und Axel Springer haben für den Webdienst angeblich ein Angebot in Milliardenhöhe abgegeben. Auch andere Investoren sollen geboten haben

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Das berichtet die britische Financial Times. Ein Sprecher von Axel Springer wollte sich auf Anfrage von MEEDIA zu den Marktspekulationen nicht äußern.

KKR und Springer sind nicht die einzigen Interessenten. Auch die südafrikanische E-Commerce- und Verlegergruppe Naspers, der norwegische Medien- und Onlinehandels-Konzern Schibsted (Adevinta) und ein Private-Equity-Konsortium bestehend aus Hellman & Friedman, Blackstone und Permira sollen ein Übernahmeangebot unterbreitet haben, heißt es. Ein Erwerb dürfte für die Interessenten teuer werden. Denn der Verkaufswert für das Kleinanzeigengeschäft wird auf acht bis zehn Milliarden Euro geschätzt. 

Axel Springer wird seit längerem als Interessent das Kleinanzeigengeschäft von Ebay gehandelt. Zu den eigenen Onlineaktivitäten von Springer zählen bereits die Immobilienplattform Immonet und die Jobbörse Stepstone. Zur Ebay Classifieds Group gehört in Deutschland auch der Automarkt Mobile.de. 

Gewinnen KKR und Axel Springer das Bieterrennen, käme Springer-Chef Mathias Döpfner auf einem Schlag dem Ziel näher, das Classified-Geschäft kräftig auszubauen. Denn der Medienmanager hat hier viel vor. Er will hier durch Zukäufe im digitalen Rubrikengeschäft zum Weltmarktführer aufsteigen.

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