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Cover-Check

Spiegel kann starkes Kiosk-Niveau nicht halten, Focus fällt mit „Bleiben Sie fit“ fast auf neues Tief

Mit dem Titel „Sind wir bereit?“ sprang Der Spiegel 12/2020 im Einzelhandel auf ein 30-Wochen-Hoch. In den drei Folgewochen konnte das Magazin das starke Niveau mit weiteren Corona-Titelstorys nicht halten, erzielte aber immerhin solide Zahlen. Der Focus hingegen fiel mit einem Corona-Fitness-Cover deutlich unter sein Soll, der Stern punktete mit „Corona – 2020 – Alles wird anders“.

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179.141 mal wurde Der Spiegel 12/2020 laut IVW in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei anderen Presse-Einzelhändlern verkauft. Das entsprach einem 30-Wochen-Hoch für das Magazin. In den drei folgenden Wochen ging es mit weiteren Corona-Titeln ein Stück nach unten. So kam Heft 13 mit „Der Kampf hat begonnen“ auf 162.301, Heft 14 mit „Wie kommen wir da wieder raus?“ auf 156.727 und Heft 15 mit „Das Pleitevirus“ auf 160.886 Einzelverkäufe. Angesichts eines 3-Monats-Durchschnitts von derzeit 156.100 Einzelverkäufen sind das allesamt aber solide bis ordentliche Zahlen. Den 12-Monats-Durchschnitt von etwa 165.700 Exemplaren verfehlten alle drei Ausgaben jedoch. Der Gesamtverkauf der Nummern 13 bis 15 lag inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen bei 688.857, 671.401 und 633.020, darunter befanden sich 117.039, 118.667 und 118.920 ePaper bzw. Spiegel-Plus-Kunden.

Der Stern sprang mit seiner Ausgabe 13/2020 und dem Titel „Corona – 2020 – Alles wird anders“ auf ein zwischenzeitliches Hoch: 124.443 Einzelverkäufe entsprachen dem besten Kiosk-Wert seit immerhin zehn Wochen. Auch hier ging es in den Folgewochen mit weiteren Corona-Titelthemen ein Stück nach unten. So wechselte Nummer 14 mit der Titelzeile „Was macht Corona mit unserer Seele?“ im Einzelhandel noch 118.079 mal den Besitzer, Heft 15 mit „Wie viel Stillstand verkraftet unser Land?“ 111.828 mal. Im Vergleich zum 12-Monats-Durchschnitt (117.900) und 3-Monats-Durchschnitt (114.400) bedeuten die Zahlen: Heft 13 lief gut, Heft 14 ordentlich, Heft 15 nicht mehr so ganz. Auch hier der Blick auf die Gesamtverkaufszahlen: Sie lagen bei 439.635, 423.697 und 389.882, inklusive 23.198, 22.995 und 23.939 ePaper.

Der Focus punktete unterdessen mit Heft 13, fiel mit Ausgabe 15 aber fast auf ein neues Tief. Mit der Nummer 13/2020 und der Titelstory „Corona und wir – Zu Hause arbeiten“ erreichte das Magazin einen Einzelverkauf von 71.159 Exemplaren – zweitbestes Ergebnis des bisherigen Jahres 2020. Mit Nummer 14 und „Corona und mein Geld“ ging es dann auf immer noch gute 61.016 herab, mit Nummer 15 und „Corona und wir – Bleiben Sie fit“ dann aber auf sehr unschöne 35.447 Einzelverkäufe. Das Alltime-Tief von 33.201 wurde damit nur recht knapp übertroffen. Offenbar hatten die Menschen Anfang April andere Sorgen als fit zu bleiben. Der Gesamtverkauf der drei Ausgaben lag bei 355.699, 290.636 und 252.281 Exemplaren, darunter 56.978, 56.992 und 57.197 ePaper.

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