Anzeige

Pilot Radar: Social Distancing verändert Wahrnehmung von Marken „dramatisch“

Foto: Pilot

Die Studienreihe der Mediaagentur Pilot offenbart, dass sich die Wahrnehmung der Konsumenten in Bezug auf das, was Marken für sie leisten können und sollten gerade signifikant verändert. Wie kommt das?

Anzeige

„Dies wurde maßgeblich ausgelöst durch Phänomene wie Social Distancing, die für uns eine völlig neue Lebenssituation geschaffen und die Rolle von Marken im gesellschaftlichen wie persönlichen Kontext neu definiert haben“, erklärt pilot-Geschäftsführerin Martina Vollbehr. Hier zeichne sich eine neue Wertediskussion zur Glaubwürdigkeit und zum Leistungsbeitrag von Marken ab, die Mediaagenturen bei der  strategischen und taktischen Arbeit berücksichtigen sollten.

Dafür sprechen die Zahlen der wöchentlichen Studienreihe von Pilot. Bei der Aussage „Ich traue den meisten Marken/Unternehmen zu, dass sie mehr an die Gesellschaft als an den Profit denken“ haben die Zustimmungswerte von Woche zu Woche verloren – von anfangs 50 Prozent auf aktuell 34 Prozent.

Pilot-Empfehlung: Markenwerte neu diskutieren

Dies gilt ganz besonders auch für die Markenorientierung, die gegenüber der Preisrelevanz signifikant an Wert eingebüßt hat: von 20 Prozent in der letztjährigen Ausgabe der Mediamarktstudie Best for Planning 2019 auf aktuell 2 Prozent.

Dies spiegele sich auch in der Bewertung von Werbung wider, wo die Kommunikation von Preis und Rabatten für die Menschen immer wichtiger wird, während gesellschaftlich relevante Inhalte weiter an Relevanz verlieren. Über die Zeitreihe des Pilot-Radars lassen sich auch unmittelbar die Implikationen aktueller Ereignisse oder Regulierungen ablesen.

Foto: Pilot

igo

Anzeige