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VZ löst studiVZ und meinVZ ab

Mock-up (©VZ)

Heute launcht das neue Gruppennetzwerk VZ, das studiVZ und meinVZ ablöst. Im Fokus des neuen Netzwerks stehen die aktuellen Bedürfnisse der Nutzer.

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Die Plattform hält sich an deutsche Datenschutzrichtlinien und ist eine einfach zu bedienende Gruppenseite, auf der sich die Mitglieder ihre Funktionen nach dem Baukastenprinzip selbst zusammenstellen können.

Social Media wieder sozial machen

Hinter VZ stehe die Leitidee, Social Media wieder sozial zu machen, ganz ohne Datenausverkauf und kommerzielle Algorithmen, so die Macher. Dafür aber mit dem Ziel, die Privatsphäre der Nutzer besser zu schützen und mit einer geplanten Umsatzbeteiligung der Mitglieder. Neben der neuen Grundausrichtung sollen auch die beliebtesten Retro Features ein Comeback erleben: Die Gruppen und die Gruschel-Funktion sind wieder da. Als weiteres Highlight haben rund neun Millionen ehemalige studiVZ- und meinVZ-Nutzer die Möglichkeit, ihren alten Account inklusive der Fotos und aktuellen Spielstände auf die neue Seite zu importieren. „Mit VZ wollen wir eine nützliche und sympathische Plattform für die tägliche Gruppenkommunikation auf den Markt bringen. Die Nutzer bekommen alle Bausteine, um ihre Gruppen genau passend aufzusetzen und zu vernetzen, ohne dass die Themen auf einer unpersönlichen Timeline diskutiert werden. Uns war außerdem wichtig, dass die Feature übersichtlich und für Nutzer jeden Alters geeignet sind“, erklärt Agneta Binninger, Geschäftsführerin der VZ-Netzwerke.

Warum ein neues Netzwerk?

„Social Media ist in Verruf geraten und Datenausverkauf wird in deutschen Medien immer wieder als Thema aufgegriffen. Die aktuellen Anbieter sind unübersichtlich, kommerziell und Alles wird auf der Timeline breitgetreten. WhatsApp ist toll, bietet aber keinerlei Funktionen, wenn aus einer der Gruppen mal ein Event oder eine organisierte Community werden soll und Instagram ist vor allem auf eine gute visuelle Selbstdarstellung und perfekte Selfies ausgerichtet. Sowohl Facebook, Instagram als auch YouTube sind Profil und Timeline zentriert “, so Binninger. „VZ bietet hier eine Alternative auf dem deutschen Markt. Ein komplett auf Gruppenkommunikation ausgerichtetes Netzwerk gibt es in der Form auch nicht. Während der Quarantäne Zeit launchen wir zunächst die Beta-Version mit dem Ziel, die Seite durch das Nutzerfeedback weiterentwickeln zu können und zum Beispiel zu entscheiden, welche Feature in die geplante App übernommen werden sollen.“

„Was ich sonst noch so aus Klopapier basteln kann“

Der Nutzer kann auf dem neuen Gruppennetzwerk zuerst den passenden Gruppentyp (Forum, Channel oder Plaudergruppe) auswählen und anschließend sinnvolle Funktionen, wie „Interessante Themen“ pinnen, oder „Doodle“ für die Terminfindung, hinzufügen. So lässt sich beispielsweise im Forum der Verein online organisieren oder alles rund um die Familie mit den angelegten Unterthemen „Lernen ohne Schule“ oder „HILFE – Wie beschäftige ich meine Kinder länger als zehn Min. zu Hause?“ mit anderen Eltern diskutieren. Der nächste Junggesellenabschied, für die Zeit nach Corona, wird am besten im Gruppenchat (Plauderkasten) geplant, die Organisation soll fällt Dank „Doodle zur Terminabstimmung“ und der Event-Funktion nicht mehr ganz so chaotisch ausfallen. Themen mit Blog-Charakter können gut im Channel mit umfangreichen Formatierfunktionen in der Community ausgetauscht werden. Hier finden Themen wie „1001 Nudelrezepte für meinen Hamstervorrat“, „Was ich sonst noch so aus Klopapier basteln kann“ oder die besten „Home Workouts“ ihren Platz. Bei jedem Gruppentyp steht die Gruppenkommunikation im Vordergrund und Aktivität findet nicht auf der Timeline statt, sondern wird vom „Buschfunk“ aus in die Gruppen gelenkt; also genau dort, wo das Thema auch besprochen werden sollte.

cb

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