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Privatradios in der Corona-Krise: Malu Dreyer macht Hoffnung auf Erleichterung

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer Foto: Soeren Stache/zb/dpa

Die deutschen Privatradios haben Alarm geschlagen. Wegen der Corona-Krise drohten dramatische Werbe-Einbrüche, die die Existenz des dualen Systems gefährdeten, teilte der Verband Vaunet jüngst mit. Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, macht den Sendern jetzt Hoffnung auf Erleichterung.

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„Wir brauchen ein Maßnahmenpaket, das die hohen Verbreitungskosten für UKW und DAB+ in den Blick nimmt“, wird die SPD-Politikerin Dreyer von der Süddeutschen Zeitung zitiert.

Branchenvertreter gehen davon aus, dass Kredite und Stundungen nicht reichen, um die Krise durchzustehen. Im Schnitt würden die Erlöse der Radiosender 20 is 30 Prozent unter den Kosten liegen, hieß es. Dreyer erklärte, es würden Gespräche mit der Bundesnetzagentur und der Telekom geführt, ob und inwieweit den Privatsendern Lizenzgebühren sowie Mieten für die Sendeanlagen erlassen werden können.

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