Anzeige

DJV begrüßt neue Regelung zum Kurzarbeitergeld – So viel gibt es bald mehr

Soforthilfen zu schwach - DJV fordert stärkere Unterstützung in der Corona-Krise

Logo: DJV

Der Deutsche Journalisten-Verband wertet die heutige Entscheidung des Koalitionsausschusses, das Kurzarbeitergeld
aufzustocken, als „wichtige Hilfestellung für Journalisten in einer sehr schwierigen Zeit“. Ab dem vierten Monat gibt es mehr Geld.

Anzeige

Der Deutsche Journalisten-Verband wertet die heutige Entscheidung des Koalitionsausschusses, das Kurzarbeitergeld
aufzustocken, als „wichtige Hilfestellung für Journalisten in einer sehr schwierigen Zeit“. Der Koalitionsausschuss hatte in der Nacht beschlossen, das Kurzarbeitergeld auf bis zu 80 beziehungsweise 87 Prozent des Gehalts aufzustocken.

Das ist eine Verbesserung um bis zu 20 Prozentpunkte. „Kurzarbeit hat gravierende Auswirkungen auf die
betroffenen Journalisten“, stellt DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall fest. „Einerseits müssen sie ihren
Informationsauftrag in kürzerer Zeit erfüllen, andererseits mit deutlich niedrigeren Gehältern zurechtkommen. Die persönlichen
Zahlungsverpflichtungen laufen ohne Kürzungen weiter.“

Der DJV-Vorsitzende erwartet von der Regierungskoalition, dass sie den heutigen Beschluss zum Kurzarbeitergeld schnellstmöglich in das Gesetzgebungsverfahren gibt: „Für die Betroffenen zählt jeder Tag.“ Die Verlage mit Kurzarbeit sollten, sofern noch nicht geschehen, die Lücke auch für ihre freien Mitarbeiter so weit wie möglich schließen. „Das wäre das richtige und angemessene Zeichen der Wertschätzung für die journalistische Arbeit, unabhängig von dem Status, in dem sie geleistet
wird.“

igo

Anzeige