Anzeige

Der Spiegel springt mit Corona-Titelstory „Sind wir bereit?“ auf ein 30-Wochen-Kiosk-Hoch

So viele Spiegel-Exemplare wurden im Einzelhandel seit 30 Wochen nicht mehr verkauft: Mit der Zeile „Sind wir bereit?“ und „49 Fragen und Antworten“ zum Thema Corona setzte das Magazin in Supermärkten, Kiosken, etc. 179.141 Exemplare ab. Der stern kam mit seiner Ausgabe 12/2020 auf einen soliden Einzelverkauf, der Focus blieb recht klar unter seinem Soll.

Anzeige

179.141 mal wurde Der Spiegel 12/2020 also in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen und bei anderen Presse-Einzelhändlern verkauft. Zuletzt war Ausgabe 34/2019 noch erfolgreicher, ein toller Erfolg also für Heft 12/2020. Die Zeile „Sind wir bereit?“ mit Fragen wie „Steht Deutschland bald so still wie Italien?“, „Wen kann der Staat vor der Pleite retten? Und wen nicht?“ oder „Wann wird COVID-19 heilbar sein?“ trafen Mitte März offenbar sehr den Nerv des potenziellen Spiegel-Publikums. Zum Vergleich: Das Einzelverkaufs-Normalniveau der jüngsten 12 Monate lag bei 165.200 Exemplaren, das der jüngsten 3 Monate bei 154.400, also klar unter den nun erreichten 179.141. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, lag die verkaufte Auflage der Nummer bei 715.804, inklusive 115.637 ePaper bzw. Spieegl-Plus-Kunden.

Der stern landete mit seiner Ausgabe 12/2020 unterdessen ungefähr auf seinem aktuellen Normalniveau: 116.097 griffen zum Heft mit der Headline „Was für ein Auto kann ich noch fahren? – Elektro, Hybrid oder doch einen Diesel – eine Entscheidungshilfe“. In anderen Zeiten hätte sich die Ausgabe vielleicht noch besser verkauft, doch zu Beginn der Corona-Krise, die sich Mitte März allmählich zuspitzte, reichte es nur für solide Zahlen. Das Thema Corona fand sich auf dem stern-Titel übrigens auch: als Teaser ganz oben auf dem Cover: „Corona – Europa im Krisenmodus“. Zum Vergleich: In den jüngsten 12 Monaten lag der Einzelverkauf des stern bei 117.700, in den jüngsten drei Monaten bei 112.900. Auch hier noch der Blick auf den Gesamtverkauf der Ausgabe 12: Er lag bei 433.287 Exemplaren, davon waren 23.388 ePaper.

Der Focus hingegen blieb mit seinem Heft 12 im Einzelhandel klar unter dem Soll: 47.732 Einzelverkäufe sind der schwächste Wert seit sechs Wochen. Zudem liegt er sowohl unter dem 12-Monats-Durchschnitt, als auch unter dem 3-Monats-Durchschnitt, die jeweils bei etwa 53.000 liegen. Dei Titelstory „Was Kinder stark macht – Experten erklären, wie gute Erziehung gelingt“ traf also nicht so recht den Nerv der potenziellen Focus-Käufer. Corona fand sich auch auf dem Focus-Titel – als Teaser „Wirtschaft in Not – Der Corona-Crash – Die Pandemie und ihre Folgen für Deutschland“. Der Gesamtverkauf lag bei 331.986 Exemplaren, darunter 56.035 ePaper.

Anzeige