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Omnicom kündigt Sparprogramm mit Entlassungen an

Foto: Omnicom Group

Der Werbeholding Omnicom startet in der Corona-Krise ein Sparprogramm. Der US-Konzern verzichtet auf eine konkrete Nennung der Einsparsumme. Die Maßnahmen treffen die Mitarbeiter jedoch gravierend.

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Holding-Vorstand John Wren schreibt in einer Mitteilung an die Mitarbeiter, die Horizont vorliegt, dass man den Auswirkungen des Corona-Shutdowns mit Mitteln wie Entlassungen oder Zwangsurlaub begegnen werde.

Zu Omnicoom gehören auch Agenturnetzwerke wie BBDO, DDB und TBWA sowie der Mediaagenturverbund OMG. International hat die Gruppe über 70.000 Mitarbeiter. Auch staatliche Unterstützungsprogramme, Einstellungsstopps, die Reduzierung der Aufträge für Freie und eingefrorene Gehälter wären Mittel in und aus der Krise.

Hierbei kündigt die Mutter Omnicom auch an, dass der Holding-Vorstand sowie die CEOs der einzelnen Networks und Geschäftsbereiche auf 30 Prozent ihres Gehalts verzichten werden. Wren steicht bis Ende September sogar gänzlich seinen Lohn. Auch die größeren Wettbewerber WPP und Publicis kündigten jüngst massive Sparprogramme an.

Der Aktienkurs der Omnicom Group sackte während der Corona-Krise von über 72 Euro auf etwa 47 Euro ab und konnte auch im Zuge der allgemeinen Markterholung nicht signifikant steigen. Der Konzern ist im Aktienindex S&P 500 und an der New Yorker Börse gelistet.

igo

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