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Neue Reactions auf Facebook und im Messenger verfügbar

"Zeichen der Solidarität": Facebook führt neue Reactions ein Credit: Facebook

Facebook führt heute neue Reactions für seine Messanging-App ein. Sie werden innerhalb der kommenden Wochen ausgerollt und sind temporär verfügbar. Damit sollen Menschen in der aktuellen Covid-19-Situation ihre Unterstützung und Solidarität für andere noch besser zeigen können.

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Weil selbst kleinste physische Gesten zur Vermittlung von Mitgefühl oft nicht möglich sind, will Facebook sie wenigstens  virtuell zeigbar machen. Dafür hat der Tech-Riese neue Reactions für seine Messenger-Apps eingeführt, die nur temporär verfügbar sein sollen. Konkret ergeben sich folgende Möglichkeiten zum Reagieren:

  • Auf Facebook wird es eine siebte Reaction geben: Ein Emoji, das ein Herz umarmt.
  • Zusätzlich wird es im Messenger die Möglichkeit geben, zwischen der aktuellen „Love“ Reaction und einer neuen, blinkenden Love Reaction zu wechseln. Um diese zu nutzen, müsse die Love Reaction gedrückt gehalten werden, erklärt Facebook. Wenn sie erneut gedrückt werd, ändertesie sich wieder zur ursprünglichen Version.

So sieht das neue Emoji in der Facebook-App aus:

Credit: Facebook

Und so wird die Love-Reactions im Messenger verwendet:

Credit: Facebook

Die Wichtigkeit von sozialen Medien sei gestiegen

Das neue Emoji soll als Symbol für Fürsorge und Solidarität stehen, erklät Fidji Simo, Leiter der Facebook-App gegenüber USA Today. „Diese Idee einer Umarmungsreaktion kam uns immer wieder, weil sie noch in den Reactions fehlt“, so Simo. „Und angesichts der Krise, die wir gerade durchmachen, besteht kein Zweifel daran, dass die Menschen mehr Mitgefühl und Unterstützung brauchen.“

Eine siebte Reaktion – zusätzlich zu den bekannten Reactions Like, Herz, Lachen, wundern, traurig und wütend – wurde bereits Anfang dieses Jahres in Betracht gezogen. Dann habe die Pandemie das Leben aller Menschen verändert, und soziale Medien seien zu einer noch wichtigeren Möglichkeit geworden, während des Social Distancing zu kommunizieren.

„Diese aktuelle Krise zeigt Menschen, die mit sehr unterschiedlichen Dingen zu kämpfen haben. Menschen, die krank sind oder sich um Kranke kümmern. Menschen, die ihren Arbeitsplatz verlieren. Menschen, die zu Hause festsitzen und ihre Kinder zu Hause unterrichten. Jeder hat gerade etwas in seinem Leben, das Unterstützung benötigt“, sagte Simo.

Wie lange die Reactions verfügbar sind, lässt Simo jedenfalls offen.

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