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AR auf dem Cover: National Geographic zeigt virtuell, wie die Welt 2070 aussehen könnte

National Geographic kommt zum Tag der Erde mit einem AR-unterstützen Cover. Foto: National Geographic

Den National Geographic ziert in diesem Monat ein besonderes Cover: Passend zum Tag der Erde am 22. April gewährt das Magazin einen Blick ins Jahr 2070 – mithilfe eines Covers, das Augmented Reality über einen Instagram-Filter unterstützt. Das Bild, das sich zeichnet, zeigt vor allem eines. Es wird heiß.

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Die Aktion soll die Auswirkungen des Klimawandels auf zwölf Städte auf der Welt im Verlauf der nächsten 50 Jahre abbilden, darunter Los Angeles, Lima oder Sankt Petersburg. Damit will National Geographic kritisch darauf hinweisen, dass das Thema globale Erwärmung noch immer nicht mit der nötigen Entschiedenheit angegangen wird. Klickt man eine Stadt an, zieht das Programm eine Linie zu einem Ort auf der Welt, an dem es heute so heiß ist, wie am ausgewählten Ort in 50 Jahren. Los Angeles wird sich 2070 beispielsweise so anfühlen wie ein Teil Marokkos.

Bei manchen Ort führt die Linie ins Leere. Weil es heute weltweit noch keinen Platz gibt, an dem es sich heute schon so anfühlt wie dort in 50 Jahren.

Wer die AR-Darstellung selbst betrachten möchte, kann die virtuelle Weltkugel über diesen Link auf Instagram bestaunen. Ein Abonnement des Kanals von National Geographic ist dazu nicht nötig. Wer sich in der Quarantäne von der Welt abgeschnitten fühlt, kann sich virtuell mit zwölf Städten dieser Welt immerhin ein bisschen verbunden fühlen.

So sieht die Ganze Aktion übrigens aus:

Die National-Geographic-Ausgabe ist aber nicht die erste Publikation, die mit einem AR-unterstützten Cover auf sich aufmerksam macht. Verschiedene Bücher und auch Zeitschriften wie The New Yorker oder das Time Magazine haben die Technik ebenfalls angewand, wie Business Punk anmerkt.

lk

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