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Champions League: Kartellamt stellt Verfahren gegen DAZN und Sky ein

Übertragungsrechte um die Champions League ©Foto: dpa/ Montage: MEEDIA

Das Bundeskartellamt hat sein Verfahren gegen den Sender Sky und den Streamingdienst DAZN wegen des Champions-League-Vertrages eingestellt. Es wurde aktiv, da sich beide bis 2021 die Fußball-Übertragungsrechte teilen.

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Es habe der Verdacht bestanden, „dass Sky und DAZN im Vorfeld vereinbart hatten, die Übertragungsrechte für Deutschland untereinander aufzuteilen“, schreibt das Kartellamt am Mittwoch.

„Das Verhalten von Sky und DAZN war auf den ersten Blick kartellrechtlich nicht unproblematisch“, sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt laut Mitteilung. „Es sprachen dennoch einige Gründe für die Einstellung des Verfahrens. Der Markt ist in Bewegung, neue Player treten auf – das hat die kürzlich erfolgte Champions League Rechtevergabe für die Spielzeiten ab 2021/22 erneut gezeigt.“

Sky war im jüngsten Wettbieten um die Champions-League-Rechte bis 2023/24 nach eigener Aussage leer ausgegangen. Neben Amazon soll sich DAZN Live-Rechte gesichert haben, doch der Streamingdienst hat das offiziell noch nicht bestätigt.

dpa/ igo

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