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Studie extrahiert sechs Tipps für besseres E-Mail-Marketing

Foto: Meedia

Die Studie „E-Mail-Marketing Benchmark 2020“ von Episerver bietet einen großen Branchenvergleich über die wichtigsten Kampagnen-Kennzahlen. Wie stehen Sie da? Die Experten geben sechs wertvolle Praxistipps, wie Marketer die Performance ihrer Kampagnen verbessern.

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Für die Studie hat Episerver rund 7,8 Milliarden E-Mails von 150 Versendern ausgewertet, vornehmlich mit den Zielregionen Deutschland, Österreich und Schweiz. Sie hilft Unternehmen den Erfolg der eigenen Kampagnen besser einzuschätzen und gegebenfalls den Nachholbedarf festzustellen.

Die durchschnittliche Öffnungsrate von E-Mail-Kampagnen in der Branche „Handel und E-Commerce“ liegt bei 31 Prozent. Übertroffen wird sie nur von der Öffnungsrate in der Branche „Finanzen, Versicherung und Immobilien“. Hier erreicht sie 41 Prozent. Im Durchschnitt beträgt die Öffnungsrate von E-Mail-Kampagnen über alle betrachteten Branchen 29 Prozent.

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E-Mail-Kampagnen: Öffnen ist nicht gleich Klicken

Auch bei der Klickrate schneidet die Branche „Finanzen, Versicherung und Immobilien“ mit 8,9 Prozent besser ab als die Branche „Handel und E-Commerce“ mit 5 Prozent. Die Fashion-Branche hingegen verzeichnet mit 3,3 Prozent die niedrigste Klickrate im Branchenvergleich.

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Erkenntnis: Es gilt Klasse statt Masse. Besonders gut werden Newsletter an kleine Verteiler geklickt. So liegt die Klickrate für Nachrichten, die an weniger als 2.500 Empfänger versendet wurden, branchenübergreifend bei 6,5 Prozent.

Die perfekte Betreffzeile für E-Mails gestalten

Die Gestaltung von Betreffzeilen ist für die Performance von E-Mail-Kampagnen ein wichtiger Faktor. Die Experten haben drei Merkmale genauer unter die Lupe genommen: die Länge (nach Zeichenzahlen), ob ein Personalisierungselement wie Name oder Wohnort verwendet wurde und ob Symbole oder Emojis für mehr Aufmerksamkeit sorgten. Einige Ergebnisse:

  • Je prägnanter und kürzer die Betreffzeile formuliert ist, desto besser wirkt sich das auf die unique Öffnungsrate aus.
  • Branchenübergreifend liegen Öffnungsrate, Klickrate und effektive Klickrate mit Personalisierung höher als ohne Personalisierung.
  • Symbole und Emojis werden auch im E-Mail-Marketing immer häufiger genutzt.

E-Mail-Marketing: Sechs Tipps für eine bessere Performance

1. Auf eine angemessene Listen-Hygiene achten

Selbstverständlich braucht es Empfänger für ein erfolgreiches E-Mail-Marketing, am besten sogar viele davon. Jedoch muss die Empfängerliste auch sauber aufgebaut und gepflegt werden, damit diese nicht zum Performance-Killer wird.

2. Maßnahmen zum nachhaltigen Verteileraufbau

Ohne Neuanmeldungen schrumpfen Verteiler auf Dauer.

3. Relevanz durch Personalisierung steigern

Ein persönlicher Absender, personalisierte Betreffzeilen oder individuelle Produktempfehlungen gehören heute zu den Best Practices im E-Mail-Marketing.

4. Hidden Data für die kreative Ansprache der Empfänger nutzen

Es gibt viele „versteckte Daten“, die sich leicht für die personalisierte Ansprache nutzen lassen.

5. Empfänger (und sich selbst) überraschen

In vielen Fällen unterscheidet sich das tatsächliche Verhalten der Empfänger vom erwarteten Verhalten. Wer mit entsprechenden Tests experimentiert, kann einiges lernen.

6. Performance durch erfolgreiches A/B-Testing optimieren

Probieren geht über Studieren. A/B-Tests sind ein starkes Werkzeug, um die eigene E-Mail-Marketing-Strategie, das Newsletter-Design sowie Personalisierungen zu hinterfragen.

igo

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