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Streamingdienst TVNow präsentiert neues Design und Premium+-Abo

Neues Logo Foto: Mediengruppe RTL

Der Streamingdienst TVNow der Mediengruppe RTL erscheint künftig in einem neuen Design und mit neuen Logos, welche auf allen Kommunikationskanälen zum Einsatz kommen. Parallel dazu wird das Angebot um einen Premium+-Zugang erweitert.

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Im neuen Logo ist die Wortmarke Now klar fokussiert, heißt es in der Mitteilung. In Werbemitteln – ob On-Air, Online oder Out-of-home – rücken die sogenannten Streaming-Ringe das jeweilige TVNow-Highlight in den Fokus. Außerdem gibt es ein neues Audio-Logo, das in der Logoanimation auftaucht, und einen typischen Sound für die Marke etablieren soll. Design und Logo sind eine Inhouse-Produktion unter der Leitung von Thomas Huber, Vice President Marketing. In den kommenden Tagen soll das Design auf allen Anwendungen und Geräten ausgerollt werden.

Art Director Heiko Theuerkauf sagt dazu: „Design und Sound sind die wichtigsten Transportmittel für Gefühle. Als Streamingdienst sind wir immer näher dran an den Menschen, Gefühlen und Geschichten. Diese besondere Nähe haben wir im neuen Design übersetzt – rücken unsere Storys und Heroes pulsierend in den Fokus.“

TVNow bietet weitere Premium-Funktionen

Auch das Angebot wird im Zuge des Redesigns erweitert. Neben dem werbefinanzierten Free- und dem kostenpflichtigen Premium-Angebot für 4,99 Euro pro Monat gibt es nun ein Premium+-Abo. Dieses kostet fortan 7,99 Euro und bietet den Abonnenten die Möglichkeit, zwei Streams parallel zu nutzen. Außerdem sind die Inhalte werbefrei und exklusive Serien wie Why Women Kill oder Schitt’s Creek sind in der Originalversion verfügbar. Das Angebot, so das Versprechen in der Mitteilung, soll über das Jahr hinweg „sukzessive ausgebaut“ ausgebaut werden. Für Ende 2020 ist zudem die Einführung einer Download-Funktion in der der Premium+-Stufe geplant.

Henning Nieslony, Co-Geschäftsleiter von TVNow, sagt zu den Neuerungen: „Um unsere Marktposition als führender deutscher Streamingdienst weiter auszubauen, investieren wir stark in unser Produkt. Ziel ist es, dem idealen Streamingerlebnis jeden Tag ein Stück näher zu kommen.“ Im März erreichte der Streamingdienst den Rekordwert von fast sechs Millionen Unique Usern.

Der übergeordnete Medienkonzern RTL mit Sitz in Luxemburg hatte unlängst bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2019 angekündigt, weiter auf den Ausbau seiner Streaming-Dienste in Deutschland und den Niederlanden zu setzen. Bis 2025 sollen jährlich rund 350 Millionen Euro in die Inhalte von TV Now und Videoland fließen.

Die Bertelsmann-Tochter will damit der großen Konkurrenz der US-Giganten wie Disney, Amazon und Netflix etwas entgegensetzen. RTL will hierzulande den Vorteil des lokalen Bezugs ausspielen. Genau darauf setzt auch die private Sendergruppe ProSiebenSat.1 in Unterföhring bei München mit ihrer Streaming-Plattform Joyn. Auch dort gibt es einen Premium-Bereich. Bei Joyn sind Dutzende Sender – auch solche, die nicht zur Sendergruppe gehören – live und als Mediatheken verfügbar.

tb/mit Material der dpa

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