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Einreichungsrekord bei den RedDot Design Awards

2020 reichten Designer und Unternehmen aus 60 Ländern (2019 waren es 55) mehr als 6.500 Produkte zum Red Dot Award: Product Design ein. Damit stieg die Anmeldezahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 18 Prozent. Trotz der Masse wurden nur 76 Produkte, vier weniger als 2019, ausgezeichnet.

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Intensive Prüfung der Produkte

Dass die Begutachtung der Exponate nicht an einem Tag vonstatten ging, liegt bei der Vielzahl der Einreichungen auf der Hand. Zumal der mehrtägige Bewertungsprozess auf zwei grundlegenden Kriterien beruhte: der intensiven Prüfung der Produkte und dem offenen Austausch zwischen den Juroren.

Die Experten probierten sämtliche Einreichungen aus, um neben der Ästhetik auch die ausgewählten Materialien, die Verarbeitung, die Oberflächenstruktur, die Ergonomie und die Funktionalität beurteilen zu können. So wurden die eingereichten Fahrräder und Fahrzeuge gefahren, die Messer beim Schneiden von Gemüse auf die Probe gestellt und die Entsafter live und vor Ort getestet. Jurorin Adriana Monk, Gründerin des Designstudios Monk Design, testete unter anderem die eingereichten Autos und Motorräder am Flughafen in Essen/Mülheim.

”Ich gratuliere den Siegern ganz herzlich zu ihrem großartigen Erfolg im Red Dot Award: Product Design. Zu beobachten, wie die Juroren die Produkte im Detail ausprobieren und dabei teilweise in hitzige Diskussionen verfallen, ist stets beeindruckend. Sie für sich zu gewinnen, ist kein leichtes Unterfangen. Daher kann ich voller Überzeugung sagen, dass die ausgezeichneten Produkte von erstklassiger Qualität sind“, so Peter Zec, Initiator und CEO von Red Dot.

Nur 1,2 Prozent der Einreichungen erhalten Red Dot: Best of the Best

Trotz der Masse an Einsendungen erhielten lediglich 76 Produkte, mithin 1,2 Prozent (2019 waren es 80 Produkte, also 1,5 Prozent der Einreichungen) die Auszeichnung Red Dot: Best of the Best. Damit setzten die Juroren ein Zeichen dafür, dass ihre Designqualität wegweisend ist. Darüber hinaus wurden 1.644 Entwürfe mit dem Red Dot, der Auszeichnung für hohe Designqualität, prämiert.

Zum ersten Mal hatten die Teilnehmer in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre Produkte in den Metakategorien ”Smart Products“ und ”Innovative Products“ anzumelden. Von Apple und Acer über Braun, Fujifilm, Hansgrohe und Honda bis hin zu Philips und Robert Bosch Hausgeräte präsentierten hier ihre progressiven Entwürfe. Insbesondere Apple positionierte sich in den neuen Metakategorien als führend: Das amerikanische Unternehmen erhielt in diesen insgesamt vier Mal die Auszeichnung „Red Dot: Best of the Best“ – für das iPhone 11 Pro, die AirPods Pro, den Mac Pro sowie das Pro Display XDR.

Die Gewinnerprodukte des Jahres werden ab dem 22. Juni 2020 in der Online-Ausstellung auf der Red Dot-Website zu sehen sein. Neben der Galerie der Sieger bietet die Online-Ausstellung Interessierten detailreiche Beschreibungen, anschauliches Bildmaterial und weiterführende Informationen zu den Designern und Herstellern. Außerdem wird auch in diesem Jahr – so es dann die Corona-Pandemie – zulässt alle Siegerprodukte im Red Dot Design Museum Essen ausgestellt.

cb

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