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Buzzfeed Deutschland steht zum Verkauf

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Buzzfeed Credit: Buzzfeed

Buzzfeed sucht einen neuen Investor für seinen deutschen Ableger. Das geht aus einer E-Mail von Mark Rogers, General Manager von Buzzfeed Europe, an die deutsche Buzzfeed-Redaktion hervor.

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Wie Buzzfeed Deutschland-Chef Daniel Drepper auf Twitter bestätigt, steht der deutsche Ableger des US-amerikanischen Medienunternehmens zum Verkauf.

Zuvor vermeldete MEEDIA den Schritt, der aus einem Schreiben von Mark Rogers, General Manager von Buzzfeed Europe, an die deutsche Buzzfeed-Redaktion hervorging. In der E-Mail, die MEEDIA vorliegt, heißt es: „Ich möchte dem Betriebsrat dafür danken, dass er das Team in dieser herausfordernden Zeit vertreten hat, und Ihnen allen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis bei der Bewältigung dieser Krise danken. Wir versuchen, Partner zu identifizieren, die es uns ermöglichen, unser Geschäft in Deutschland weiter aufrechtzuerhalten.“

Buzzfeed Deutschland: Unklarheit über die Zukunft

Weiter bedankt sich Rogers bei der Redaktion von Buzzfeed Deutschland, die eine „enorm starke Leistung erbracht habt.“ Jedoch habe der „weltweite wirtschaftliche Abschwung“ Buzzfeed zu diesem Schritt gezwungen. Es werde zwar alles dafür getan, Buzzfeeds Geschäft langfristig zu schützen, doch „derzeit stehen keine Ressourcen zur Verfügung, um weitere Geschäftsfelder zu unterstützen, die sich noch nicht in einer starken Position befinden.“ Die absolute Priorität sei es daher, Partner zu finden, um eine gemeinsame Zusammenarbeit fortzusetzen.

Allen voran ging ein Tweet von Philipp Jahner, Head of Entertainment von Buzzfeed Deutschland, in dem er seine Kollegen regelrecht anpreist:

Was das konkret für Buzzfeed Deutschland bedeutet, inwieweit die Redaktion ihre Arbeit fortsetzen kann und welche Schritte nun gemacht werden, erklärt Rogers aber nicht.

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