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#trending: Alarmismus mit Aerosolen, die Queen und Boris Johnson, COVID-19-Vorhersagen mit „Google Trends“

Guten Morgen! Sonntag, 20 Grad, Spaziergang auf den Rheinwiesen, viele Menschen sind unterwegs, 99% halten sich an die Regeln. Und immer wieder vergisst man die aktuelle Lage, genießt das Leben, die frische Luft, die Sonne. Doch dann denkt man, wie schön es jetzt wäre, in einen Biergarten zu gehen, sich unbeschwert hinzusetzen, etwas Leckeres zu essen und zu trinken. Irgendwann wird das wieder gehen. Durchhalten!

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#trending // Alarmismus mit Aerosolen

Der nach Social-Media-Interaktionen erfolgreichste deutschsprachige Artikel kam am Wochenende von „Focus Online“ und trug die Headline „Bis zu 3 Stunden in der Luft aktiv – Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden„. Berichtet wird u.a. über eine Studie aus dem „New England Journal of Medicine“, in der untersucht wurde, wie lang sich das SARS-CoV2-Virus unter Laborbedingungen in der Luft halten könne und wie lang es auf Oberflächen nachweisbar sei.

Die Studie ging schon Mitte März durch die weltweite Presse, damals vor allem wegen des Oberflächen-Aspekts. Nun hat sie „Focus Online“ noch einmal ausgegraben und mit weiteren Stimmen angedickt. Schon damals – in heutigen Zeiten sind 14 Tage ja schon eine Ewigkeit – sahen viele Virologen die Studie sehr kritisch, u.a. auch Christian Drosten. „aerzteblatt.de“ beschrieb die Studie damals so: „Die Forschergruppe der US-National Institutes of Health hatte die Stabilität der beiden SARS-Coronaviren in einem Hochsicherheitslabor in Hamilton/Montana unter kontroll­ierten Bedingungen untersucht. Sie verwendeten dazu einen Collison-Nebulizer, mit dem sie die Viren in eine rotierende Goldberg-Trommel sprühten.“ Und: „Das genaue Übertragungsrisiko lässt sich aus Laboruntersuchungen nicht ableiten, da die Experimente unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt wurden. Die Verhältnisse in der Goldberg-Trommel, die zwischenzeitlich nicht gelüftet wurde, dürften kaum mit den Verhältnissen eines Krankenzimmers vergleichbar sein.“

Auch „Focus Online“ berichtete bereits am 23. März über die Studie und titelte „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist„. Stattdessen heißt es an gleicher Stelle nun: „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“. Und das, obwohl es im Artikel eben auch heißt: „Doch eine Analyse von über 75.000 Covid-19-Fällen in China habe keinen Fall mit einer Übertragung durch die Luft aufgedeckt. Zudem beweise virale RNS in Umweltproben nicht, dass dort vollständige infektiöse Viren vorhanden sind, die übertragen werden könnten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt ist anhand der Studienlage eine Headline wie „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“ also nicht gerechtfertigt. Die alte Headline „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist“ hätte definitiv weiterhin besser gepasst.

Statt 350 Facebook- und Twitter-Interaktionen mit der alten sachlichen Headline gab es nun mit der alarmistischen mehr als 140.000. Welche Verantwortung Medien mit Überschriften zum Thema Corona haben und dass „Focus Online“ dieser Verantwortung nicht gerecht geworden ist, zeigt sich schon beim ersten Blick auf Kommentare auf der „Focus Online Eilmeldungen“-Facebook-Page. Dort heißt es u.a. „Reicht ja auch nicht das viele schon fast umkommen vor Angst . Wer alleine zu Hause hockt und eh schon depressiv ist ,hat bestimmt Freude an solchen Nachrichten“ oder „OK dann müssen wir jetzt auch noch aufhören zu atmen. Man man, jeden Tag ändert sich das ja. Bald heißt es ihr müsst alle jetzt nur noch schlafen, dann könnt ihr euch nicht anstecken…“ oder „Wenn ein infizierter beim Einkauf in Einzelhandel ausatmet, dann stecken sich die gesunden an, Katastrophe“.

#trending // Alarmismus mit Aerosolen

Der nach Social-Media-Interaktionen erfolgreichste deutschsprachige Artikel kam am Wochenende von „Focus Online“ und trug die Headline „Bis zu 3 Stunden in der Luft aktiv – Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden„. Berichtet wird u.a. über eine Studie aus dem „New England Journal of Medicine“, in der untersucht wurde, wie lang sich das SARS-CoV2-Virus unter Laborbedingungen in der Luft halten könne und wie lang es auf Oberflächen nachweisbar sei.

Die Studie ging schon Mitte März durch die weltweite Presse, damals vor allem wegen des Oberflächen-Aspekts. Nun hat sie „Focus Online“ noch einmal ausgegraben und mit weiteren Stimmen angedickt. Schon damals – in heutigen Zeiten sind 14 Tage ja schon eine Ewigkeit – sahen viele Virologen die Studie sehr kritisch, u.a. auch Christian Drosten. „aerzteblatt.de“ beschrieb die Studie damals so: „Die Forschergruppe der US-National Institutes of Health hatte die Stabilität der beiden SARS-Coronaviren in einem Hochsicherheitslabor in Hamilton/Montana unter kontroll­ierten Bedingungen untersucht. Sie verwendeten dazu einen Collison-Nebulizer, mit dem sie die Viren in eine rotierende Goldberg-Trommel sprühten.“ Und: „Das genaue Übertragungsrisiko lässt sich aus Laboruntersuchungen nicht ableiten, da die Experimente unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt wurden. Die Verhältnisse in der Goldberg-Trommel, die zwischenzeitlich nicht gelüftet wurde, dürften kaum mit den Verhältnissen eines Krankenzimmers vergleichbar sein.“

Auch „Focus Online“ berichtete bereits am 23. März über die Studie und titelte „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist„. Stattdessen heißt es an gleicher Stelle nun: „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“. Und das, obwohl es im Artikel eben auch heißt: „Doch eine Analyse von über 75.000 Covid-19-Fällen in China habe keinen Fall mit einer Übertragung durch die Luft aufgedeckt. Zudem beweise virale RNS in Umweltproben nicht, dass dort vollständige infektiöse Viren vorhanden sind, die übertragen werden könnten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt ist anhand der Studienlage eine Headline wie „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“ also nicht gerechtfertigt. Die alte Headline „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist“ hätte definitiv weiterhin besser gepasst.

Statt 350 Facebook- und Twitter-Interaktionen mit der alten sachlichen Headline gab es nun mit der alarmistischen mehr als 140.000. Welche Verantwortung Medien mit Überschriften zum Thema Corona haben und dass „Focus Online“ dieser Verantwortung nicht gerecht geworden ist, zeigt sich schon beim ersten Blick auf Kommentare auf der „Focus Online Eilmeldungen“-Facebook-Page. Dort heißt es u.a. „Reicht ja auch nicht das viele schon fast umkommen vor Angst . Wer alleine zu Hause hockt und eh schon depressiv ist ,hat bestimmt Freude an solchen Nachrichten“ oder „OK dann müssen wir jetzt auch noch aufhören zu atmen. Man man, jeden Tag ändert sich das ja. Bald heißt es ihr müsst alle jetzt nur noch schlafen, dann könnt ihr euch nicht anstecken…“ oder „Wenn ein infizierter beim Einkauf in Einzelhandel ausatmet, dann stecken sich die gesunden an, Katastrophe“.

#trending // Alarmismus mit Aerosolen

Der nach Social-Media-Interaktionen erfolgreichste deutschsprachige Artikel kam am Wochenende von „Focus Online“ und trug die Headline „Bis zu 3 Stunden in der Luft aktiv – Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden„. Berichtet wird u.a. über eine Studie aus dem „New England Journal of Medicine“, in der untersucht wurde, wie lang sich das SARS-CoV2-Virus unter Laborbedingungen in der Luft halten könne und wie lang es auf Oberflächen nachweisbar sei.

Die Studie ging schon Mitte März durch die weltweite Presse, damals vor allem wegen des Oberflächen-Aspekts. Nun hat sie „Focus Online“ noch einmal ausgegraben und mit weiteren Stimmen angedickt. Schon damals – in heutigen Zeiten sind 14 Tage ja schon eine Ewigkeit – sahen viele Virologen die Studie sehr kritisch, u.a. auch Christian Drosten. „aerzteblatt.de“ beschrieb die Studie damals so: „Die Forschergruppe der US-National Institutes of Health hatte die Stabilität der beiden SARS-Coronaviren in einem Hochsicherheitslabor in Hamilton/Montana unter kontroll­ierten Bedingungen untersucht. Sie verwendeten dazu einen Collison-Nebulizer, mit dem sie die Viren in eine rotierende Goldberg-Trommel sprühten.“ Und: „Das genaue Übertragungsrisiko lässt sich aus Laboruntersuchungen nicht ableiten, da die Experimente unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt wurden. Die Verhältnisse in der Goldberg-Trommel, die zwischenzeitlich nicht gelüftet wurde, dürften kaum mit den Verhältnissen eines Krankenzimmers vergleichbar sein.“

Auch „Focus Online“ berichtete bereits am 23. März über die Studie und titelte „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist„. Stattdessen heißt es an gleicher Stelle nun: „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“. Und das, obwohl es im Artikel eben auch heißt: „Doch eine Analyse von über 75.000 Covid-19-Fällen in China habe keinen Fall mit einer Übertragung durch die Luft aufgedeckt. Zudem beweise virale RNS in Umweltproben nicht, dass dort vollständige infektiöse Viren vorhanden sind, die übertragen werden könnten.“ Zum jetzigen Zeitpunkt ist anhand der Studienlage eine Headline wie „Infektiöser als gedacht: Coronavirus kann bereits beim Atmen übertragen werden“ also nicht gerechtfertigt. Die alte Headline „Infektion durch Virus-Wolke? Warum neue Studie mit Vorsicht zu genießen ist“ hätte definitiv weiterhin besser gepasst.

Statt 350 Facebook- und Twitter-Interaktionen mit der alten sachlichen Headline gab es nun mit der alarmistischen mehr als 140.000. Welche Verantwortung Medien mit Überschriften zum Thema Corona haben und dass „Focus Online“ dieser Verantwortung nicht gerecht geworden ist, zeigt sich schon beim ersten Blick auf Kommentare auf der „Focus Online Eilmeldungen“-Facebook-Page. Dort heißt es u.a. „Reicht ja auch nicht das viele schon fast umkommen vor Angst . Wer alleine zu Hause hockt und eh schon depressiv ist ,hat bestimmt Freude an solchen Nachrichten“ oder „OK dann müssen wir jetzt auch noch aufhören zu atmen. Man man, jeden Tag ändert sich das ja. Bald heißt es ihr müsst alle jetzt nur noch schlafen, dann könnt ihr euch nicht anstecken…“ oder „Wenn ein infizierter beim Einkauf in Einzelhandel ausatmet, dann stecken sich die gesunden an, Katastrophe“.

#trending // die Queen und Boris Johnson

Die beiden Corona-Nachrichten, über die am Sonntag international viel diskutiert wurde, kamen aus Großbritannien. Zunächst sorgte die Queen für sehr viel Aufmerksamkeit. In einer sehr raren TV-Rede sprach sie zur britischen Nation und machte ihr Mut: „We should take comfort that while we may have more still to endure, better days will return: we will be with our friends again; we will be with our families again; we will meet again“, sagte sie u.a. Allein auf dem Twitter-Account der „Royal Family“ wurde das Video innerhalb weniger Stunden 3 Millionen mal angeschaut, auf Facebook kamen 2,7 Millionen dazu, auf Instagram 1,8 Millionen. Die BBC sammelte mit einem Artikel zur Rede und der Headline „Coronavirus: Queen tells UK ‚we will succeed‘ in fight“ 504.000 Likes & Co. auf Facebook und Twitter.

Kurze Zeit später gab es dann aber eine BBC-Story mit noch mehr Social-Media-Interaktionen: die Einlieferung von Prime Minister Boris Johnson ins Krankenhaus. Auch wenn in der Nacht noch nicht klar war, ob er ernsthafter erkrankt ist oder der Aufenthalt in der Klinik nur zur Sicherheit geschieht, kam „PM admitted to hospital over virus symptoms“ auf sogar 592.000 Reaktionen.

#trending // die Queen und Boris Johnson

Die beiden Corona-Nachrichten, über die am Sonntag international viel diskutiert wurde, kamen aus Großbritannien. Zunächst sorgte die Queen für sehr viel Aufmerksamkeit. In einer sehr raren TV-Rede sprach sie zur britischen Nation und machte ihr Mut: „We should take comfort that while we may have more still to endure, better days will return: we will be with our friends again; we will be with our families again; we will meet again“, sagte sie u.a. Allein auf dem Twitter-Account der „Royal Family“ wurde das Video innerhalb weniger Stunden 3 Millionen mal angeschaut, auf Facebook kamen 2,7 Millionen dazu, auf Instagram 1,8 Millionen. Die BBC sammelte mit einem Artikel zur Rede und der Headline „Coronavirus: Queen tells UK ‚we will succeed‘ in fight“ 504.000 Likes & Co. auf Facebook und Twitter.

Kurze Zeit später gab es dann aber eine BBC-Story mit noch mehr Social-Media-Interaktionen: die Einlieferung von Prime Minister Boris Johnson ins Krankenhaus. Auch wenn in der Nacht noch nicht klar war, ob er ernsthafter erkrankt ist oder der Aufenthalt in der Klinik nur zur Sicherheit geschieht, kam „PM admitted to hospital over virus symptoms“ auf sogar 592.000 Reaktionen.

#trending // die Queen und Boris Johnson

Die beiden Corona-Nachrichten, über die am Sonntag international viel diskutiert wurde, kamen aus Großbritannien. Zunächst sorgte die Queen für sehr viel Aufmerksamkeit. In einer sehr raren TV-Rede sprach sie zur britischen Nation und machte ihr Mut: „We should take comfort that while we may have more still to endure, better days will return: we will be with our friends again; we will be with our families again; we will meet again“, sagte sie u.a. Allein auf dem Twitter-Account der „Royal Family“ wurde das Video innerhalb weniger Stunden 3 Millionen mal angeschaut, auf Facebook kamen 2,7 Millionen dazu, auf Instagram 1,8 Millionen. Die BBC sammelte mit einem Artikel zur Rede und der Headline „Coronavirus: Queen tells UK ‚we will succeed‘ in fight“ 504.000 Likes & Co. auf Facebook und Twitter.

Kurze Zeit später gab es dann aber eine BBC-Story mit noch mehr Social-Media-Interaktionen: die Einlieferung von Prime Minister Boris Johnson ins Krankenhaus. Auch wenn in der Nacht noch nicht klar war, ob er ernsthafter erkrankt ist oder der Aufenthalt in der Klinik nur zur Sicherheit geschieht, kam „PM admitted to hospital over virus symptoms“ auf sogar 592.000 Reaktionen.

#trending // COVID-19-Vorhersagen mit „Google Trends“

In einem interessanten Stück für die „New York Times“ beschreibt Daten-Analyst und Autor Seth Stephens-Davidowitz, wie Google-Suchanfragen zeigen könnten, in welchen Regionen viele COVID-19-Erkrankungen zu verzeichnen sind. Anhand der Suchanfragen zum Symptom des temporären Verlusts des Geruchssinns ließen sich seinen Analysen zufolge klare Parallelen zu den Schwerpunkten der COVID-19-Erkrankungen ziehen. So wären in den USA die meisten Suchanfragen zu „I can’t smell“ aus New York, New Jersey, Louisiana und Michigan gekommen, Staaten mit besonders vielen COVID-19-Fällen.

Ein kleiner Test, den ich am Sonntagabend mit „Google Trends“ durchgeführt habe, hat – wenn auch mit offenbar geringer Datenlage – zumindest ergeben, dass es zu „rieche nichts“ in den jüngsten 30 Tagen besonders häufig Suchanfragen in Bayern, Baden-Württemberg und NRW gab – den Ländern mit den größten Zahlen von Erkrankten.

Laut Stephens-Davidowitz würden die Daten zudem nahe legen, dass es ein Corona-Problem in Ecuador geben könnte. Die Suchanfragen nach „no puedo oler” [„Ich kann nicht riechen“] wären dort zehnmal höher als in Spanien, obwohl es offiziell in Ecuador nur 3.600 positiv Getestete gibt und in Spanien mehr als 130.000. Die Google-Daten könnten daher auf eine riesige Dunkelziffer in Ecuador hindeuten.

Auch spannend: Stephens-Davidowitz meint, möglicherweise ein weiteres COVID-19-Symptom gefunden zu haben, denn innerhalb der Daten gab es auffällig viele Suchanfragen zu „my eyes hurt„.

#trending // COVID-19-Vorhersagen mit „Google Trends“

In einem interessanten Stück für die „New York Times“ beschreibt Daten-Analyst und Autor Seth Stephens-Davidowitz, wie Google-Suchanfragen zeigen könnten, in welchen Regionen viele COVID-19-Erkrankungen zu verzeichnen sind. Anhand der Suchanfragen zum Symptom des temporären Verlusts des Geruchssinns ließen sich seinen Analysen zufolge klare Parallelen zu den Schwerpunkten der COVID-19-Erkrankungen ziehen. So wären in den USA die meisten Suchanfragen zu „I can’t smell“ aus New York, New Jersey, Louisiana und Michigan gekommen, Staaten mit besonders vielen COVID-19-Fällen.

Ein kleiner Test, den ich am Sonntagabend mit „Google Trends“ durchgeführt habe, hat – wenn auch mit offenbar geringer Datenlage – zumindest ergeben, dass es zu „rieche nichts“ in den jüngsten 30 Tagen besonders häufig Suchanfragen in Bayern, Baden-Württemberg und NRW gab – den Ländern mit den größten Zahlen von Erkrankten.

Laut Stephens-Davidowitz würden die Daten zudem nahe legen, dass es ein Corona-Problem in Ecuador geben könnte. Die Suchanfragen nach „no puedo oler” [„Ich kann nicht riechen“] wären dort zehnmal höher als in Spanien, obwohl es offiziell in Ecuador nur 3.600 positiv Getestete gibt und in Spanien mehr als 130.000. Die Google-Daten könnten daher auf eine riesige Dunkelziffer in Ecuador hindeuten.

Auch spannend: Stephens-Davidowitz meint, möglicherweise ein weiteres COVID-19-Symptom gefunden zu haben, denn innerhalb der Daten gab es auffällig viele Suchanfragen zu „my eyes hurt„.

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In einem interessanten Stück für die „New York Times“ beschreibt Daten-Analyst und Autor Seth Stephens-Davidowitz, wie Google-Suchanfragen zeigen könnten, in welchen Regionen viele COVID-19-Erkrankungen zu verzeichnen sind. Anhand der Suchanfragen zum Symptom des temporären Verlusts des Geruchssinns ließen sich seinen Analysen zufolge klare Parallelen zu den Schwerpunkten der COVID-19-Erkrankungen ziehen. So wären in den USA die meisten Suchanfragen zu „I can’t smell“ aus New York, New Jersey, Louisiana und Michigan gekommen, Staaten mit besonders vielen COVID-19-Fällen.

Ein kleiner Test, den ich am Sonntagabend mit „Google Trends“ durchgeführt habe, hat – wenn auch mit offenbar geringer Datenlage – zumindest ergeben, dass es zu „rieche nichts“ in den jüngsten 30 Tagen besonders häufig Suchanfragen in Bayern, Baden-Württemberg und NRW gab – den Ländern mit den größten Zahlen von Erkrankten.

Laut Stephens-Davidowitz würden die Daten zudem nahe legen, dass es ein Corona-Problem in Ecuador geben könnte. Die Suchanfragen nach „no puedo oler” [„Ich kann nicht riechen“] wären dort zehnmal höher als in Spanien, obwohl es offiziell in Ecuador nur 3.600 positiv Getestete gibt und in Spanien mehr als 130.000. Die Google-Daten könnten daher auf eine riesige Dunkelziffer in Ecuador hindeuten.

Auch spannend: Stephens-Davidowitz meint, möglicherweise ein weiteres COVID-19-Symptom gefunden zu haben, denn innerhalb der Daten gab es auffällig viele Suchanfragen zu „my eyes hurt„.

#trending // Deutsche Tops des Tages

Story nach Social-Media-Interaktionen: „Focus Online“ – „Arzt warnt vor Gummihandschuhen: ‚Hygienische Sauerei großen Ausmaßes‚“ (44.800 Interaktionen bei Facebook und Twitter)

Story nach Likes & Shares bei Twitter: „Welt“ – „Grenzschließung gilt für alle – nur nicht für Asylbewerber“ (6.900 Likes und Shares)

Podcast bei Apple Podcasts: „Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten“ – „(27) Handy-Apps können eine Perspektive bieten

Google-Suchbegriff: „Tomb Raider Film“ (100.000+ Suchen) [lief bei RTL]

Wikipedia-Seite: „Kurt Felix“ (87.100 Abrufe am Samstag) [Wegen der „40 Jahre ‚Verstehen Sie Spaß?'“-Sendung im Ersten]

Youtube-Video: „MontanaBlack“ – „Ich zeige euch mein Haus

Serie (Netflix): „Haus des Geldes

Song (Spotify): Shindy – „What’s Luv“ (536.600 Stream-Abrufe aus Deutschland am Samstag)

Musik (Amazon): Various – „Toggo Music 54“ (Audio CD)

DVD/Blu-ray (Amazon): „Die Eiskönigin 2“ (DVD)

Game (Amazon) [ohne Gutscheinkarten und Hardware]: „Animal Crossing: New Horizons“ (Nintendo Switch)

Buch (Amazon): Paluten – „Schlamassel im Weltall: Ein Roman aus der Welt von Minecraft Freedom“ (Gebundene Ausgabe)

#trending // Deutsche Tops des Tages

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Youtube-Video: „MontanaBlack“ – „Ich zeige euch mein Haus

Serie (Netflix): „Haus des Geldes

Song (Spotify): Shindy – „What’s Luv“ (536.600 Stream-Abrufe aus Deutschland am Samstag)

Musik (Amazon): Various – „Toggo Music 54“ (Audio CD)

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Anmerkung: Alle in #trending genannten Zahlen beziehen sich wenn nicht anders vermerkt auf den Vortag der Newsletter-Veröffentlichung (Stand: 24 Uhr)

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