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Cover-Check: „Spiegel“ punktet mit der „Weltviruskrise“, „Focus“ mit dem „Neustart für die Seele“

Das erste einer bislang noch unbekannten Zahl von aufeinander folgenden „Spiegel“-Covern zur Corona-Krise hat dem Magazin ordentliche Verkäufe beschert. Im Einzelhandel wurden von Heft 10/2020 mit der Zeile „Weltviruskrise“ 7.800 Exemplare mehr verkauft als im Durchschnitt der jüngsten drei Monate. Über seinem Normalniveau landete in Heft-Woche 10 auch der „Focus“.

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160.953 Kunden griffen im Einzelhandel zum „Spiegel“ 10/2020 mit der Zeile „Weltviruskrise“ und der Unterzeile „Wie wahrscheinlich ist ein Corona-Crash und wie gefährlich wird die Epidemie in Deutschland?“. Die Ausgabe war die erste von mittlerweile vieren, die in aufeinanderfolgenden Wochen mit dem neuen Coronavirus aufgemacht haben. Im Vergleich zum 3-Monats-Durchschnitt von 153.200 war das Heft damit überdurchschnittlich erfolgreich, den 12-Monats-Durchschnitt von 165.600 Einzelverkäufen erreichtes hingegen nicht ganz. Insgesamt, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen, verzeichnete „Der Spiegel“ 10/2020 laut IVW eine verkaufte Auflage von 699.472 Exemplaren, darunter 114.270 ePaper.

Über dem Soll landete in Cover-Check-Woche 10/2020 auch der „Focus“: Mit dem Titel „Neustart für die Seele – Wie Sie zu sich selbst finden und zufriedener werden“ fand man in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc. 52.991 Abnehmer. Das sind mehr als im Durchschnitt der jüngsten drei Monate (50.300) und der jüngsten 12 Monate (52.600). Allerdings: Im Vergleich zu den beiden Vorwochen (72.893 und 56.183) ging es ein Stück nach unten. Im Gesamtverkauf verzeichnete das Heft eine Zahl von 338.739 Exemplaren, inklusive 57.225 ePaper.

Unter den Vergleichszahlen der jüngsten 12 und drei Monate bleib hingegen der „stern“ 10/2020. Für das Heft mit der Headline „Geht doch!“, der Unterzeile „Wie wir uns künftig Fleisch von glücklichen Schweinen leisten können“ und einem Ferkel als Titelheld interessierten sich im Einzelhandel nur 109.114 Leute. Zum Vergleich: Das 12-Monats-Normalniveau liegt bei 165.600 Einzelverkäufen, das 3-Monats-Normalniveau bei 153.200. Unter den zehn „stern“-Heften des bisherigen Jahres belegt Ausgabe 10 damit nur Rang 8. Auch hier noch der Blick auf den Gesamtverkauf: Der lag bei 427.637. Davon waren 23.357 Exemplare ePaper.

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