Anzeige

Marketing unter Corona: Süddeutsche Zeitung, Audi & Co. zeigen kreative Lösungen mit dem Logo

Ein Logo, passend zur Zeit Animation: Dirk Schmitt

Die Coronakrise ist eine Herausforderung für Menschen und Unternehmen. Wie leicht man in dieser schwierigen Zeit ein positives Zeichen setzen kann, zeigt MEEDIA mit fünf gelungenen Beispielen aus der Werbung.

Anzeige

Gesellschaftliche Verantwortung übernehmen derzeit nicht nur einzelne Personen und Politiker, auch Firmen und Marken probieren in Zeiten von „Social Distancing“ ein positives Zeichen zu setzen. Dass das ganz leichtfüßig gehen kann, ohne viele Worte zu verlieren, zeigen gerade ein paar Marken gekonnt. Mit einem ganz leichten Twist an ihrem wichtigsten Aushängeschild, dem Logo.

Animation: Dirk Schmitt

Aktuellstes Beispiel ist die Süddeutsche Zeitung aus München. Die sonst eng stehenden Initialen SZ rücken jetzt auseinander, zumindest auf den „Social Media“-Kanälen der Süddeutschen. Keine Angst, der Verlag wird nicht auseinandergerissen. Vielmehr möchte man mit dem veränderten Logo dafür werben, doch bitte derzeit den gebührenden Abstand einzuhalten. „Die sogenannte ‚Ligatur‘, die typografische Verschmelzung der beiden Buchstaben S und Z also, wird auseinandergerissen. Eine Art ’social distancing‘ der Kernbuchstaben, könnte man sagen“, schreibt die SZ in einer Erklärung zu der Aktion.

Neue Logos für VW, Audi, Coca Cola und McDonald’s

Ganz neu ist Idee nicht. Unter der Überschrift „Danke fürs Abstandhalten“ appelliert Volkswagen bereits in einem Typo-Spot an die Stärke der Gemeinschaft in Zeiten der Krise und forderte alle auf, den gebührenden Abstand zu halten. Am Ende des Clips entfernen sich das „V“ und „W“ im Logo etwas voneinander.

Einen ähnlichen Weg geht auch VW-Tochter Audi. Die Ingolstädter zeigen auf Twitter einen kurzen Clip, in dem die vier Ringe sich auseinanderbewegen. Die Botschaft ist klar, so simpel und treffend wie die Umsetzung. Dazu ist zu lesen „Keep your distance – stay together“.

Aber auch die Autokonzerne sind keine Vorreiter im Logo-Splitting. „Social Distancing“ hat bereits andere Marken auf ähnliche Ideen gebracht. Coco Cola warb mit einer entsprechenden Großanzeige am Time Square in New York.

Und McDonald’s hat tatsächlich Hand an das heilige Logo angelegt. In Brasilien wurden die Bögen des goldenen „M“ in zwei Teile gespalten.

PS: Liebe Markenverantwortliche, jetzt reicht’s dann aber auch mal mit diesem Logo-Dreh. „Social Distancing“ haben jetzt alle verstanden, hoffentlich.

Anzeige