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Eingeschränkter Zeitschriftenverkauf: Ordnungsamt schließt Bahnhofsbuchhandlung in Leipzig

Laut der Unternehmensgruppe Dr. Eckert hat das Ordnungsamt die Bahnhofsbuchhandlung Ludwig im Leipziger Hauptbahnhof geschlossen. Die Schließung erfolgte, obwohl laut Regierung der Verkauf von Presseerzeugnissen, also Zeitungen und Zeitschriften, weiterhin erlaubt ist.

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Damit sei erstmals in Deutschland eine große Bahnhofsbuchhandlung geschlossen worden, so die Unternehmensgruppe in einer Mitteilung. Die Bahnhofsbuchhandlung Ludwig gehört zur Unternehmensgruppe Dr. Eckert mit rund 350 Standorten. Neben Presse- und Buchverkaufsstellen betreibt die Gruppe Geschäfte in den Bereichen Tabak und Convenience. Die meisten Geschäfte befinden sich an Bahnhöfen.

Die Bahnhofsbuchhandlung Ludwig am Leipziger Hauptbahnhof hält mehr als 7.000 Präsenztiteln an nationalen und internationalen Zeitungen und Zeitschriften in einem großen Verkaufsbereich für ihre Kunden vor. Die Filialleiterin habe dem Ordnungsamt angeboten, die Buch-Abteilung für die Kundschaft zu sperren, um den Presseverkauf fortführen zu können. Darauf ließ sich das Amt aber nicht ein.

Update 24. März:  24 Stunden nach der Schließung durch das Ordnungsamt darf die Bahnhofsbuchhandlung Ludwig am Leipziger Hauptbahnhof wieder öffnen. Die Buchabteilung bleibt geschlossen.

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