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Nach dem Aus für die gedruckte US-Ausgabe: deutscher „Playboy“ startet Print- und Digital-Offensive

Florian Boitin und Myriam Karsch verantworten den deutschen "Playboy"

Playboy Enterprises hat verkündet, künftig keine regulären Print-Ausgaben des US-„Playboy“ mehr zu veröffentlichen. Die deutsche Ausgabe geht einen anderen Weg und verkündet, die Frequenz an gedruckten und digitalen „Playboy“-Magazinen zu erhöhen.

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Mit der Februarausgabe und der Wendler-Freundin Laura Müller auf dem Cover konnte der deutsche „Playboy“ laut Verlagsangaben seine Kioskverkäufe seit Jahresbeginn signifikant steigern. Es hätten annähernd doppelt so viele Käufer zugegriffen als bei der Februarausgabe des vergangenen Jahres. Auch die digitale Version habe sich im Magazinshop besser verkauft als alle Ausgaben im Jahr 2019 zusammen. Der Verlag hatte daraufhin entschieden, zusätzlich eine rein digitale Sonderausgabe mit allen „Playboy“-Fotos der Freundin des Schlagersängers Michael Wendler zu veröffentlichen.

Wegen des Verkaufserfolg will der Verlag in diesem Jahr weitere zusätzliche digitale oder gedruckte Special Editions veröffentlichen. Am kommenden Donnerstag, 26. März, kommt mit der „Playboy Special Edition“ zum Thema James Bond bereits ein weiteres Print-Heft in den Zeitschriftenhandel. Das Magazin erscheint in einer Druckauflage von 110.000 Exemplaren. Weitere „Playboy“-Editionen seien bereits in Planung.

So ganz will sich allerdings auch der US-„Playboy“ nicht von Print verabschieden. Zwar seien für das laufende Jahr keine weiteren „Playboy“-Print-Produkte in den USA geplant, 2021 will das Unternehmen aber auch wieder Sonderausgaben gedruckt auf den Markt bringen. Der reguläre Print-„Playboy“ in den USA ist aber eingestellt.

In Deutschland hatte Hubert Burda Media die Lizenz für den “Playboy” 2019 abgegeben. Seither machen Chefredakteur Florian Boitin und Verlagsleiterin Myriam Karsch das Heft in Eigenregie weiter (MEEDIA berichtete).

swi

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