Anzeige

GWA, OWM, ZAW und Produzenten Allianz mit gemeinsamen Statement

Foto: imago/Panthermedia

In einem gemeinsamen Appel fordern GWA, OWM, die Sektion Werbung der Produzenten Allianz und der ZAW von allen Teilnehmern der Werbewirtschaft, sich solidarisch und verantwortungsvoll zu verhalten.

Anzeige

„Die Welt und somit auch die Branchen der Werbewirtschaft befinden sich in einer noch nie da gewesenen Ausnahmesituation“, heißt es in dem gemeinsamen Statement. Die kommenden Tage und Wochen seien entscheidend, um die weitere explosionsartige Ausbreitung des Corona-Virus nachhaltig zu verhindern.

Deshalb fordern die Verbände einen sofortigen Stopp der werbewirtschaftlichen Produktionen. Denn die derzeitige Lage, mache es „weitgehend unmöglich, berechenbar Filme oder andere arbeitsteilig produzierte Formen kommerzieller Kommunikation herzustellen“.

Anders könne die Einhaltung der Vorschriften gegen die Verbreitung des Corona-Virus zum Schutz aller Mitwirkenden nicht mehr zu hundert Prozent gewährleistet werden. „Der Schutz aller Beteiligten und die möglichst effiziente Eindämmung der Neuinfektionen müssen absolute Priorität haben.“

Dass damit schwerwiegende wirtschaftliche Konsequenzen verbunden seien, darüber seien sich die Verbände bewusst. Deshalb müsse es daher das Ziel aller Marktteilnehmer sein, sich solidarisch zu zeigen und einen fairen Lastenausgleich für laufende Projekte zu finden. Nur so sei gesichert, das auch nach der Corona-Krise ein „funktionierender und wettbewerbsfähiger Dienstleistungsmarkt“ für die deutsche Industrie besteht.

„Alle ökonomischen Nachteile der Krise müssen angegangen werden“

Des weiteren begrüßen die Verbände die Ankündigung der Bundesregierung, Maßnahmen zu ergreifen, die die Sicherung der Liquidität der Unternehmen sicherstelle. „So wie die Pandemie von staatlicher Seite rational und mit allem Nachdruck bekämpft wird, müssen auch die ökonomischen Nachteile der Krise von den Branchenverantwortlichen angegangen werden.“

Werbefilmproduktionen und ihre Marktpartner wie Agenturen und Werbungtreibende, „wollen und werden im Interesse des Gesundheitsschutzes rational und verantwortungsbewusst handeln“. Um die ökonomischen Folgen aufzufangen, benötigten sie aber auch substantielle, praktikable und unbürokratische Hilfe.

„Aufgabe der Politik ist jetzt, sehr schnell in enger Zusammenarbeit mit den Branchenorganisationen diese Unterstützung zur Abfederung der Folgen der Krise zu leisten und – weil dies derzeit nicht ausgeschlossen werden kann – weitere Maßnahmen insbesondere zur Liquiditätssicherung der Unternehmen bereit zu halten.“

lk/am

Anzeige