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Corona-Fall bei Axel Springer: Konzern schickt Mitarbeiter nach Hause

Bei Axel Springer gibt es einen ersten Fall der durch das Coronavirus verursachten Erkrankung Covid19. Das Medienhaus empfiehlt allen Mitarbeitern, ab sofort von Zuhause zu arbeiten. Ab Montag ist das sogar verpflichtend. Zuvor meldete der RBB einen an Covid19 erkrankten Mitarbeiter beim „Tagesspiegel“.

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In einer Mail an Mitarbeiter hat der Springer-Vorstand am Donnerstagmorgen die Maßnahmen wegen des Covid19-Falls bekanntgegeben. Demnach wird empfohlen, dass Mitarbeiter soweit möglich im „Mobile Office“ arbeiten sollen. Der Begriff ist mit Bedacht gewählt. Wie es im Unternehmen heißt, vermeidet man den Begriff „Homeoffice“, weil dabei arbeitsrechtliche Vorgaben zu beachten wären, die kurzfristig nicht unbedingt gewährleistet werden können.

Ab Montag wird das „Mobile Office“ für Springer Mitarbeiter dann sogar verpflichtend. „Übermedien“ zitiert aus der Vorstandsmail: „Mit Wirkung ab Montag sind alle Mitarbeiter verpflichtet, ins Mobile Office zu wechseln, sofern Ihre Tätigkeit dies erlaubt.“

Wie es heißt, soll die betroffene Person nicht in der Redaktion arbeiten. Bei Springer sollen jetzt Schichtmodelle entworfen und Software-Lösungen bereitgestellt werden.

Das ist nicht der erste Covid19-Fall in einem Medienhaus. Wie der RBB berichtet, informierte die Verlags- und Redaktionsleitung des Berliner „Tagesspiegel“ die Belegschaft bereits am Dienstag über einen Covid19-Fall unter Kollegen. Die Schutzmaßnahmen bei der Tageszeitung seien daraufhin verstärkt worden. Man verzichte in der Redaktion auf größere Besprechungen, zahlreiche Mitarbeiter arbeiteten von zuhause. Es seien zudem Veranstaltungen im Haus abgesagt und die Kantine für Besucher geschlossen worden. Die Produktion der Zeitung sei nicht betroffen, teilte der „Tagesspiegel“ der „SZ“ mit.

swi

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