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Slack-Konkurrent Teams erlebt Allzeithoch wegen Corona-Krise

Das Corona-Virus lässt die Nachfrage nach Online-Tools in die Höhe schnellen. Microsoft gibt Einblick in erste Erfolgszahlen.
Das Corona-Virus lässt die Nachfrage nach Online-Tools in die Höhe schnellen. Microsoft gibt Einblick in erste Erfolgszahlen. Foto: Daniel Naupold/dpa

Microsofts Teams ist so populär wie nie, vor allem in China wird die Slack-Alternative vermehrt genutzt. An der Börse erleben alle Anbieter von Co-Working-Tools einen Aufschwung. Microsoft und Google geben zusätzlich Premium-Features kostenlos ab. Grund ist der Homeoffice-Boom wegen des Coronavirus.

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Nicht nur die Corona-Fälle steigen, auch die Zahlen so mancher Onlinedienste erleben mit der Verbreitung der Atemwegskrankheit ein Hoch. Genau in diesem Bereich konnte Microsoft jetzt einen Erfolg vermelden: Seit Ende Januar diesen Jahres verzeichnet das Co-Working-Tool Teams eine Versechsfachung in der Nutzung in den Bereichen Meetings, Videokonferenzen und Anrufe. Auch die Mobilnutzung soll um 200 Prozent zugenommen haben. Und das allein in China. Für andere Länder wurden noch keine Daten veröffentlicht. Teams funktioniert ähnlich wie das weitverbreitete Slack und erlaubt es Mitarbeitern, aus der Distanz via Messenger zu kommunizieren, zu telefonieren und Daten auszutauschen. Die Basisversion ist – ebenso wie bei Slack – kostenlos verfügbar.

Auch Slack, Hangouts, Zoom & Co. im Höhenflug

Angesichts der anhaltenden Corona-Krise ist davon auszugehen, dass die Zahlen der Homeoffice-Nutzer auch weiterhin steigen. Verlage und Großunternehmen setzen daher inzwischen vermehrt auf diese Variante der Kommunikation. Ein Umstand, der eine ganze Branche beflügelt. Auch Google profitiert mit seiner G-Suite und Angeboten wie Hangouts davon, dass Mitarbeiter in Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr weiterhin arbeiten müssen, ohne sich persönlich zu begegnen.

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Aus diesem Grund können sich auch Anbieter wie Zoom, Slack und Teamviewer über steigende Aktienkurse freuen. Dass trotz des Erfolgs der Profit in der Gesundheitskrise nicht im Fokus stehen soll, zeigen Aktionen wie diese von Microsoft: Wie “The Verge” berichtet soll ab Dienstag ein Premium-Feature bei Teams kostenlos für sechs Monate zur Verfügung stehen. Die Beschränkung der Teammitgliederzahl soll aufgehoben und die Planung von Videokonferenzen und Videoanrufen ohne Aufpreis ermöglicht werden. Google geht einen ähnlichen Weg. G-Suite-Nutzer können ab jetzt bis Juli kostenlos Meetings mit bis zu 250 Personen in Hangouts abhalten.

ts

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