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Aus Angst vor Coronavirus: US-Stadt Austin zwingt SXSW-Veranstalter zur Absage

Die SXSW 2020 wird aufgrund des Coronavirus abgesagt. Foto: SXSW

Die Stadt Austin hat die SXSW gekippt und die Veranstalter zur Streichung des Events gezwungen. Grund ist die Angst vor dem Coronavirus. Auf Seiten der Ausrichter herrscht zwar Unverständnis, aber man werde die Entscheidung der Stadt akzeptieren. Es ist der erste Ausfall der Messe in 34 Jahren.

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„The show must go on“ sei ein Leitmotiv, das fest in der DNA der Messe verankert sei, erklären die Veranstalter auf ihrer Webseite. Deshalb seien sie auch „am Boden zerstört“, die Absage kommunizieren zu müssen. Trotzdem hilft aller guter Wille und Optimismus nichts, wenn die Stadtverwaltung eingreift. Da muss sich auch eine der weltweit größten Messen für Technologie, Musik, Film und interaktive Medien mit 2019 knapp 400.000 Besuchern beugen.

Die SXSW reagiert auf ihrer Webseite mit Unverständnis. Erst am Mittwoch habe das anerkannte Journal für Themen rund um die öffentliche Gesundheit, „Austin Public Health“, mittgeteilt, dass es keine Beweise dafür gebe, dass eine Absage der SXSW oder von vergleichbaren Zusammenkünften die Gemeinschaft sicherer mache. Trotzdem wolle man die Entscheidung der Stadt respektieren und einen Beitrag leisten, um das gesundheitliche Wohl aller Beteiligten zu schützen.

Jetzt arbeiten die Veranstalter an einer alternativen Austragung. Zum einen sei eine Verlegung geplant. Zum anderen ein Online-Event, das zum gleichen Zeitpunkt wie die SXSW im Netz stattfindet. Es soll zum Start der Bildungsmesse SXSW EDU am 9. März stattfinden.

lk

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