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“The Masked Singer”: ProSieben-Chef blickt selbstbewusst auf Dreikampf mit “DHDL” und “WWM”

Moderator Matthias Opdenhövel mit zwei der Masken
Moderator Matthias Opdenhövel mit zwei der Masken Foto: ProSieben/Jens Hartmann

Der Blick richtet sich auf den 10. März, wenn zur Primetime mit "The Masked Singer", "Die Höhle der Löwen" und "Wer wird Millionär?" gleich drei populäre Formate ausgestrahlt werden. Bei der Präsentation der noch unbekannten acht Masken der Gesangs-Rate-Show gab sich ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann angesichts der Konkurrenz von Vox und RTL allerdings optimistisch.

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“Wer wird schnurren, wer wird brüllen?” titelte die Vox-Presseabteilung in einer Vorab-Mail zur 7. Staffel der “Die Höhle der Löwen” (“DHDL”). Am kommenden Dienstag wird die Gründershow erstmalig im Frühjahr mit sechs neuen Folgen zu sehen sein und tritt damit zum Duell mit einem anderen Erfolgsformat an: Denn am 10. März beginnt auch die zweite Staffel von “The Masked Singer”, das für ProSieben im Vorjahr der Überraschungs-Hit schlechthin war. Bei der Gesangs-Rate-Live-Show treten zehn Prominente in ausgefallenen Kostümen an, ohne dass die Zuschauer wissen um wen es sich handelt. Wer von den Zuschauern abgewählt wird, muss sich am Ende der Show demaskieren.

Drei starke Formate an einem Abend zur Primetime

Damit es die Konkurrenz aus München zum Auftakt nun wirklich nicht zu einfach hat, kündigte RTL an, am selben Abend (und am 17. März) zusätzlich eine dreistündige “Wer wird Millionär”-Ausgabe zu zeigen. Das Format wird – ebenso wie “The Masked Singer” – von Endemol Shine Germany produziert. Der Dreikampf am Dienstagabend um 20.15 Uhr ist damit perfekt.

“Wir hatten uns den 10. März zuerst ausgesucht. Die anderen Sender haben nachgezogen”, sagte Daniel Rosemann am Donnerstag im Gespräch mit MEEDIA. “Das sehe ich auch als Respekt vor unserem Format an.” Im Hard Rock Café in der Kölner Innenstadt, dort von wo nicht unweit die RTL Mediengruppe ihren Hauptsitz hat, stellten der ProSieben-Senderchef Rosemann und Moderator Matthias Opdenhövel die acht noch unbekannten Masken der Show vor.

Dafür hatte sich ProSieben eine nette PR-Aktion ausgedacht: Angeführt vom Presseteam und dem ProSieben-Chef wurde die versammelte, mit Regenschirmen ausgestattete Presseschar durch die nasse Einkaufsstraße der Domstadt gelotst. An verschiedenen Schaufenstern wurde das Geheimnis der bis dato unbekannten Kostüme Station für Station gelüftet. Untermalt mit Musik und kurzen Beschreibungen tanzten die bemannten Figuren hinter den Glasscheiben im Trockenen für das schaulustige Publikum im Regen. Neben dem bereits vor einiger Zeit vorgestellten Chamäleon und Faultier, schlüpfen acht weitere Prominente in folgende, aufwändig gestaltete Kostüme: eine Fledermaus, ein Hase, ein Roboter, ein Dalmatiner, ein Drache, eine Kakerlake, ein Wuschel und eine Göttin.

“Wollen stärker starten als in der 1. Folge der 1. Staffel”, so der ProSieben-Chef
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Zurück im Trockenen des Cafés verriet Rosemann, was er sich von der nächsten Runde der Erfolgsshow erhofft. Zur Erinnerung: Das Staffelfinale holte 2019 einen Marktanteil von 38,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Das war der beste ProSieben-Prime-Time-Marktanteil seit 2010. “Wir wollen stärker starten als in der 1. Folge der 1. Staffel. Ich bin zuversichtlich, dass das klappt”, so Rosemann. Die Premiere erreichte Ende Juni 2019 in einem wegen Wetter und Ferienzeit eher publikumsschwachen Monat einen Marktanteil von 20,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. In der Zielgruppe schauten 1,46 Millionen Menschen zu, insgesamt waren es 2,19 Millionen (MEEDIA berichtete). Die Ansage mag man angesichts der Konkurrenz von RTL und Vox als selbstbewusst oder vor dem Hintergrund der Quotenentwicklung bis zum Staffelfinale als Understatement werten. Fakt ist, dass das Format nun vom Donnerstagabend auf den Dienstagabend umgezogen ist und im Vergleich zur 1. Staffel in publikumsstarken Wochen laufen wird.

Dennoch bleibt die Frage, inwieweit die Konkurrenz mit Vox’ Gründershow um Frank Thelen, Carsten Maschmeyer & Co. sowie RTL mit Günther Jauch einen Einfluss auf Zuschauerzahlen und Quoten der Formate haben könnte. Rosemann erklärte dazu: “Der Markt ist groß und es gibt viele Zielgruppen.” Aus seiner Sicht gebe es “Platz für mehr als ein großes Format am Dienstagabend und damit auch für starke Quoten”.

Vox-Chef: “Treten diesen Wettkampf gerne an”

Vox-Chef Sascha Schwingel betonte im Interview mit dem Medienmagazin “DWDL.de” zur Konkurrenz mit “The Masked Singer”, dass er das nicht als gegenseitigen Angriff sehe, weil jeder zunächst auf sich selbst schaue. Allerdings sei nach Abwägung einiger Aspekte klar gewesen, “dass der Dienstag der ‘Löwen’-Tag ist und wir diesen Wettkampf gerne antreten.” Er sagte zudem: “Wenn nun vom ‘Wettbewerb der Quoten-Giganten’ geschrieben wird, nehmen wir das als Kompliment.” Hinsichtlich der Programmierung mit “Wer wird Millionär?” erklärte Schwingel, dass es keineswegs ohne Absprache passiert sei. “Wenn wir unsere Kräfte an einem Abend derart bündeln, dann steckt schon eine klare, gemeinsame Haltung dahinter.”

Wer sich am Ende durchsetzt, zeigen ab kommenden Mittwochmorgen Woche für Woche die Quoten-Analysen. Bis dahin bleibt dem interessierten Beobachter eigentlich nur eines übrig: munter zu spekulieren, welcher Prominente sich hinter welcher der insgesamt zehn Masken verbergen könnte. Details dazu werden wie ein Staatsgeheimnis gehütet. Das änderte sich auch bei der Präsentation am Donnerstagabend nicht. Insgesamt wissen laut ProSieben nur acht an der Produktion beteiligte Personen darüber Bescheid, wer die maskierten Sängerinnen und Sänger sind.

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