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Nach Bilder-Klau: oe24.tv und n-tv einigen sich außergerichtlich

Nachdem oe24.TV rund um die Wahl von FDP-Politiker Thomas Kemmerich in Thüringen unerlaubt Bilder von n-tv übernommen hatte, haben sich beide Sender nun außergerichtlich geeinigt. Laut der Österreicher sei ein „junger Chef vom Dienst“ für den Vorgang verantwortlich gewesen. Der ist weniger glimpflich davongekommen.

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Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung„. Der Sender oe24.tv, der zur Mediengruppe Österreich GmbH gehört, in der auch die gleichnamige Tageszeitung erscheint, hatte nicht nur Sequenzen v0n n-tv übernommen, sondern diese obendrein mit dem eigenen Logo versehen (MEEDIA berichtete). Wie der österreichische „Standard“ bald darauf zuerst berichtete, reagierte n-tv mit einer Unterlassungserklärung samt Schadensersatzforderung in unbekannter Höhe.

Nun ist die Sache wohl vom Tisch. „Die Lösung verlief bereits vor gut zwei Wochen amikalst“, wird „Österreich“-Herausgeber und Journalist Wolfgang Fellner in dem „SZ“-Bericht zitiert. Demnach habe er sich persönlich bei n-tv-Geschäftsführerin Tanit Koch entschuldigt. Koch hatte den Sequenz-Klau zunächst über Twitter angeprangert.

oe24.tv soll die außergerichtliche Einigung inklusive Entschuldigung gegen ein von n-tv gefordertes Honorar sowie die Unterzeichnung der Unterlassungserklärung erzielt haben. Weniger glimpflich ist wohl der junge CvD davongekommen. Er musste, so heißt es, nach nur einer Woche im Amt gehen.

bek 

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