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Strategische Partnerschaft: ZDF arbeitet enger mit CBC/Radio-Canada zusammen

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Das ZDF und der öffentlich-rechtliche Sender CBC/Radio-Canada wollen künftig enger zusammenarbeiten. Dafür haben sie eine strategische Partnerschaft vereinbart, wie am Montag bekannt wurde.

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Live-Events, Nachrichten, Fiktion und Dokumentationen: Das ZDF arbeitet künftig enger mit dem öffentlich-rechtlichen Sender CBC/Radio-Canada in Kanada zusammen. Ziel ist es, sowohl Inhalte für das lineare Fernsehen als auch für andere Ausspielwege zu entwickeln. Das kann zum Beispiel eine Mediathek sein.

ZDF-Intendant Thomas Bellut und die Präsidentin und CEO des kanadischen Senders, Catherine Tait, schlossen am Montag in der kanadischen Botschaft in Berlin eine entsprechende Vereinbarung ab. Zudem soll der Austausch und die Verifizierung von Nachrichteninhalten gestärkt werden.

Bellut wird Mitglied der “Global Task Force for Public Media”

Es gab bereits in der Vergangenheit Koproduktionen. Eine aktuelle Zusammenarbeit ist nach ZDF-Angaben eine vierteilige Doku über Kanada, in der Schriftsteller und Dichter über ihr Land sprechen. Im Herbst wird Kanada Gastland auf der Frankfurter Buchmesse sein.

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Zusätzlich zur Bekanntgabe der Zusammenarbeit ist Bellut der “Global Task Force for Public Media” unter dem Vorsitz von Tait beigetreten. Sie sagte dazu: “Öffentlich-rechtliche Sender stehen vor beispiellosen Herausforderungen, angefangen beim finanziellen Druck und dem starken Wettbewerb auf dem Markt bis hin zur Verbreitung von falschen Informationen über das Internet und die sozialen Netzwerke.” Ziel sei es, als Gruppe schnell reagieren zu können, wenn vertrauenswürdige Nachrichten, “das Fundament der öffentlich-rechtlichen Medien”, bedroht sind.

Neben Bellut und Tait gehören David Anderson (Australian Broadcasting Corporation), Delphine Ernotte (France Télévisions), Tony Hall (BBC), Dr. Jim Mather (Radio New Zealand) und Hanna Stjärne (Sveriges Television) zur Arbeitsgruppe.

dpa/tb

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