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Gabor Steingart ruft im “Morning Briefing” zur Kündigung von Abos von “Spiegel” & Co. auf

Gabor Steingart, “Spiegel”-Cover mit Martin Schulz
Gabor Steingart, "Spiegel"-Cover mit Martin Schulz

Das aktuelle "Morning Briefing" von Gabor Steingart enthält einen brisanten Aufruf. Der frühere "Handelsblatt"-Chef und "Spiegel"-Journalist fordert dazu auf, Zeitungs- und Magazin-Abos zu kündigen, die u.a. Annegret Kramp-Karrenbauer als "neue Kanzlerin vorstellten" oder Martin Schulz als "Heilsbringer der Sozialdemokratie nahelegten".

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Anlass für Steingarts Abo-Kündigungs-Aufruf ist die Ankündigung der CDU-Politikerin Annegret Kramp-Karrenbauer (“AKK”), sich vom Parteivorsitz zurückzuziehen und auch nicht als Kanzlerin kandidieren zu wollen.

Der angekündigte Rücktritt “AKKs” besitze “auch eine medienpolitische Komponente”, schreibt Steingart: “Denn die Mehrzahl der Blätter wusste anlässlich ihrer Wahl vor 14 Monaten Großes zu berichten.” Steingart zitiert die “Süddeutsche Zeitung” (“Die Vernunft hat gesiegt. Die CDU hat sich mit AKK für die sichere Variante entschieden.”), die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (“neue Dirigentin”) und die “Bild” (“Kramp-KarrenPower”). Steingart selbst war dagegen stets sehr kritisch gegenüber Kramp-Karrenbauer. Erinnert sei an seine Auseinandersetzung mit der Politikern in der ARD-Talkshow “Anne Will”, in der Steingart Kramp-Karrenbauers Tätigkeit als Ministerpräsidentin des Saarlandes mit einem Bürgereisteramt verglich.

Dann folgt Steingarts Aufruf zur Abo-Kündigung:

Wenn Sie Geld sparen und zugleich Ihren CO2-Footprint reduzieren wollten, wäre das nun Ihre Chance: Kündigen Sie einfach die Abonnements all jener Zeitungen und Magazine, die Ihnen 2016 die Wahlniederlage von Donald Trumpvorhersagten, Ihnen 2017 Martin Schulz als Retter der Sozialdemokratie ans Herz legten und anschließend Kramp-Karrenbauer als neue Kanzlerin vorstellten. So wird zumindest Ihr Medienkonsum klimaneutral.

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Und damit auch wirklich keine Missverständnisse aufkommen, welches Magazin er u.a. meint, zeigt Steingart in seinem Newsletter noch einmal das “Spiegel”-Cover, das den früheren SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz mit einer Art Heiligenschein als “Sankt Martin” präsentierte. Das ist natürlich nicht zuletzt deshalb pikant, weil Steingart einst beim “Spiegel” selbst in führender Rolle tätig war, ihm der Aufstieg in die Chefredaktion aber verwehrt blieb.

Steingart gegen Geld abonnieren kann man freilich (noch) nicht. Media Pioneer hat noch immer nicht den Verkauf von Leser-Aktien gestartet. Bei einer dpa-Veranstaltung am Montag in Berlin verriet Steingart aber, dass er es mit dem Geldverdienen auch nicht unbedingt eilig hat. Er habe noch “viele Jahre” Zeit, bis seine Firma Media Pioneer wirtschaftlich erfolgreich sein müsse und ergänzte: “Wir sind nicht geldknapp.”

Das sehen Steingarts Groß-Investor Axel Springer und dessen Mit-Eigentümer, der US-Finanzinvestor KKR, hoffentlich genauso entspannt.

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Alle Kommentare

  1. Hatte der große Vordenker Gabor St. nicht schon vor Jahren seine eigene
    Autobiographie geschrieben: “Der Abstieg eines Superstars”?

  2. Wen juckt es schon, ob der Krawatten-Journalist Steingart in seinem Morgenbrief zu Abo-Kündigungen aufruft mit der Begründung, die anderen hätten doch vorher wissen können, wie es später gekommen ist.

    Er selbst hat zu seinen Spiegel-Zeiten im Wahljahr 2005 das Heft auf Pro-Merkel-Kurs gebürstet und seinen Teil zu ihrer Kanzlerschaft beigesteuert mit allen Folgen vom unüberlegten „Wir schaffen das“ bis zur Personalie AKK.

    Zumindest damals hat Steingart erfolgreich für Abo-Kündigungen gesorgt. Erstmals brachen die Verkaufszahlen des Spiegel ein, erstmals gingen Leser scharenweise von der Fahne; sie wollten keine Merkel-Propaganda. Ihre empörten Briefe landeten allerdings im Papierkorb.

    1. Genau so sieht es aus. Er hat seine politische Agenda damals schlichtweg in einem Magazin platziert, dessen Leser überwiegend deutlich anders gepolt sind und sich daher auch abgewandt haben.

  3. Eben noch jauchzte das selbstverliebte linke Pöbelpack verzückt auf, als es darum ging mit einer deutschen CO2 Abgabe das Weltklima zu retten und nun ist wieder jeder ein Nazi der auf die Ressourcenverschwendung und die Klimaschädlichkeit der Printmedien hinweist.
    Man hat ja durchaus Verständnis für das dämliche Neu-Proletariat – eben noch das Hirn leer masturbiert mit hysterischer Dauerberichterstatung über Trumps Empeachment, Johnsons gescheiterten Brexit oder die AfD, deren eigener Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten keine einzige Stimme bekommen hat.
    Macht nichts.
    Ihr könnt doch immer noch mit Kanzlerin Merkel, Abtreibungen oder demokratisch-islamistischen Bekleidungsregeln zum Höhepunkt kommen.
    Zur Not auch ohne Zeitung, nur durch Deutschlandfunk, ARD oder ZON.

    1. Eben noch jauchzt der rechte Mob auf, weil er es geschafft hatte (glaubte, geschafft zu haben), einen bürgerlichen Kandidaten und damit einen einer Systempartei auf den Ministerpräsidenten-Posten zu hieven, und schon ist der Posten wieder weg! Pech aber auch!

      Man kann ja durchaus Verständnis für das dämliche Neo- und Nazi-Proletariat aufbringen, das angesichts immer wiederkehrendem AfD- und Nazi-Bashings mit „Keiner mag uns, buhuu!“ sein Hirn leer masturbiert. Macht nichts, grölen sie halt montags auf den Straßen weiter, sofern sie vor lauter Selbstbefriedigung noch laufen können.

      Ihr könnte ja dann immer noch weiter jammern und euch moralisch so hoch überlegen fühlen, dass ihr dabei gar nicht merkt, wie am rechten Rand der Scheibe, die die Erde ja bekanntlich ist, der Boden langsam wegbröckelt, weil er eure Aufmärsche und eure Springerstiefel auf Dauer nicht verkraftet.

      1. Bitte helfen Sie mir. Ich sehe so selten Nachrichten über rechte Aufmärsche und mit oder ohne Springerstiefel. Ein paar Quellen. Danke

      2. Selten so einen Schmarrn gelesen. Leben Sie weiter in ihrem linksgrünvergenderten Kommunistischen Kukturmarxistenstaat. Der der Hirn hat, hat dieses Land längst verlassen.

  4. Interessante Diskussion!
    Insbesondere die AfD-Sprache kommt mir auch schwierig vor.
    Leider enthält sie viel Wahrheit. Linke Ideologie ist auch schwierig, aber leider meist falsch.
    Das macht aber nichts, denn aktuell schreien die Linken in Deutschland deutlich lauter. Die Menschen von der FDP haben schon viel Angst deshalb. Das ist nicht gut weil ich habe jetzt Angst das die Menschen in Deutschland die DDR schon vergessen haben. Das dritte Reich haben sie schon lange vergessen, sonst würden sie nicht jeden Nazi nennen.

  5. Ich werde kein Abo beim “Spiegel” kündigen, denn Gott sei Dank habe ich noch nie eines dort gehabt.😊

    Ich wurde noch so erzogen, dass ich einfach kein betreutes Denken brauche. Auch keine Vermischung von Meinung und Nachricht und “Haltungsjournalisten” – jetzt mal ehrlich: Das ist im Endeffekt doch nur ein anderes Wort für Propagandisten.

    Für mich persönlich sind Journalisten nur dann dieser Bezeichnung auch wert, wenn sie ihre Arbeit so machen, wie Hajo Friedrichs es damals definierte.

    Davon gibt es heute wenige oder vielleicht auch viele, ich weiss es nicht. – Was ich aber weiss ist, dass es nur sehr wenige sind, die auch wirklich gedruckt werden.

    Das muss sich ändern, sonst wird es sehr hart und einsam um das, was sich heute so Presse nennt.

  6. Stefan Niggemeier hat dankenswerter Weise herausgefunden, dass Gabor Steingart 2008 Barack Obama gut begründet keine Chancen auf das Weiße Haus einräumte. Steingarts Logik folgend sollte man sich also hüten, Geld für seine Publikationen auszugeben oder diese zu lesen.

    1. Nur hat ein Gabor Steingart allerdings auch nicht annähernd dieselbe Reichweite und Meinungsmacht wie Spiegel und Co.

      Nicht alles was hinkt, ist also auch ein Vergleich.

  7. Die kriminellen und anti demokratischen Machenschaften des politisch-medialen Komplexes in Thüringen haben vielen Bürgern die Augen geöffnet.

    Wir haben keine freien Medien, sondern nur gleichgeschaltete linksgrüne Pressesprecher Merkels, die eindeutig Demokratie und Rechtsstaat bedrohen. Das eine legitime Wahl in einem Bundesland “rückgängig” gemacht wird, wie von der Kanzlerin und den Journalisten befohlen, ist einmaliger Skandal sondergleichen. Eine zum Himmelschreiende Ungerechtigkeit fernab des GG. Zusätzlich wird die Bedrohung der Kinder des FDP Mannes als “Mobilisation der Zivilgesellschaft” gefeiert, das meiner Auffassung “linksgrünes” Hassframing in reinform ist. So muss das im Dritten Reich gewesen sein.

    Die AFD hat die grünen Faschisten in Funk, TV und Medien demaskiert.

    1. Bei Lubitsch (Sein oder Nichtsein) wurde auch immer Ihr Name gerufen ! Sie sind hier übrigens nicht bei PI News ! Reißen Sie sich doch mal zusammen- Ihre Sprache, die Klischees aus der AfD- Grube, sind eine Zumutung! Wenn das die deutsche Kultur ist, dann gute Nacht !

      1. Also das “Rückgängig” machen von legitimen demokratischen Wahlen kannte ich bisher nur aus der Türkei bzgl. der Istanbul Wahl, aber selbst da hat Erdogan die Neuwahl auf formale Fehler bei der Auszählung geschoben.

        Die Bundeskanzlerin gibt sich nicht mal mehr Mühe Ihre antidemokratische “Haltung” zu verstecken. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. 15 Jahre Merkel = Rechtsstaat und Demokratie irreparabel beschädigt.

        @ Michael C, Ihre Gefühle sind irrelevant. Noch gilt Art. 5 GG in Deutschland, auch wenn es den linksgrünen Herrenmenschen nicht passt.

      2. Junge, Junge, Herr Schulz, aber huschhusch ins braune Körbchen zurück, sie sabbern hier alles voll. Das ist ja ekelhaft. Und im Dritten Reich war einiges anders, aber das wissen Sie ja sicher, Sie wollen ja offenkundig wieder da hin.

      3. Man gewinnt doch eher die Anmutung von braunem Schlamm, in den zurückgekrochen wird …

    2. Mann, Schulz,
      Ihre Wortwahl und Ausdrucksweise ist gerade nicht besser als das Geseier, das rot-grünes Spitzenpersonal dieser Tage so absondert.
      Sie müssen Ihre treffenden Argumente doch nicht selbst abschwächen, indem sie klingen wie ein zugedröhnter Antifaschist, auch wenn es sicher Spaß macht, wenn die üblichen linken Verdächtigen so getriggert aus ihrer geistigen Umnachtung hervorkriechen. Überlassen Sie dieses Niveau ruhig dem linken Rand.

  8. Er ist schon recht eklig, der Herr Selbstherrlichgart.

    Offensichtlich wünscht er sich das Titelbild “Sankt Gabor” mit Strahlenkranz. Auf jeder einzelnen Ausgabe, versteht sich. Kann er ja jetzt selber regeln. Die Abonnenten werden vor Euphorie nicht ein noch aus wissen.

  9. Schön, dass bei Meedia, Member of B&G Network, die alte Tradition Hetz-Kommentare durchzuwinken auch nach dem Wechsel der Besitzverhältnisse weiter besteht.

    1. Was bitte schön regen Sie sich denn hier künstlich, ohne Sinn und Verstand und Bezug zum Text, auf? Sie können Ihre Spontaneinfälle hier doch auch ohne Zensur vorstellen. Schon mal das Grundgesetz gelesen? “Eine Zensur findet nicht statt”. Meedia agiert hier vorbildlich demokratisch. Mir passen auch etliche Meinungen nicht. Na und? Da macht doch die Diskussion erst richtig Spass, Mister DDR.

      1. Das ist ja das Problem. Viele Medienschaffende sind völlig erschüttert, wenn sie mit normalen Menschen kommunizieren müssen, die nicht ihre religösen Verherrlichungen teilen.

  10. Schon vor langer langer Zeit geschehen …

    Gabor Steingart ruft im “Morning Briefing” zur Kündigung von Abos von “Spiegel” & Co. auf

    … und keinen Tag bereut!

    Das aktuelle “Morning Briefing” von Gabor Steingart enthält einen brisanten Aufruf. Der […] fordert dazu auf, Zeitungs- und Magazin-Abos zu kündigen, die u.a. Annegret Kramp-Karrenbauer als “neue Kanzlerin vorstellten” […].

    Das störte mich damals nicht, eher schon ddas die den Peter Altmeier zum Kanzlerkandidaten ausriefen.

    Das aktuelle “Morning Briefing” von Gabor Steingart enthält einen brisanten Aufruf. Der […] fordert dazu auf, Zeitungs- und Magazin-Abos zu kündigen, die u.a. […] Martin Schulz als “Heilsbringer der Sozialdemokratie nahelegten“.

    Hahahaha, das hat sicherlich nicht nur mich sondern auch viele andere erheitert. Das war doch Wählerbespaßung.

    1. Es gab sogar Leute, die es getan und überdurchschnittliche Renditen eingefahren haben. Mal die Kursentwicklung checken?

  11. Da gäbe es viel mehr Gründe ein Abo zu kündigen ( von der ALGII Hochjubelei bis Relotius Lügenmärchen ), nur für wen hält der Mann sich ?
    Für den Informationsminister der Bundesrepublik Deutschland ?

    Jeder Abonnent weiß schon selbst, wann er etwas kündigen will.
    Wobei DER SPIEGEL seit Jahren auch mal wieder witzige Cover (Boris Johnson) und interessantere Titelstorys hatte.

    WELT,SZ,FAZ,FR dümpeln nur noch so vor sich hin, für immer mehr Geld bekommt man immer weniger.

    Ob jetzt Schultz, Schulz, oder Schulz hochgeschrieben worden sind, immerhin wurde er intern ja auch mit 100% (!) gewählt, welche Rolle spielt dies ?

    AKK wurde ja seit dem Antritt als Chefin nur kritisiert.

    Mir ist jedenfalls ein kritischer SPIEGEL Leser immer noch lieber als jemand, der sich nur noch von RTLII und Co. berieseln lässt.

    1. Die kritischen Leser haben den Relotius schon lange den Rücken gekehrt. Jede Zeile dieser Publikation ist Lüge und/oder Gift.

      Ich wage mal die steile These, Steingarts Empfehlung zur Abokündigung ist eine Retourkutsche dafür, weil eine Mitarbeiterin des Relotius Steingart wegen des Interviews mit Broder als Republikfeind angeschmiert hat.
      Würde mich nicht wundern, wenn der Relotius Gabor Steingart zum neuen Udo Ulfkotte erklären würde.

  12. Ein erster Schritt.
    Das größte Übel in Deutschland ist seine Schmierenpresse,
    die zwar mit Fakten große Probleme hat, dafür aber umso stärker Meinung bzw. in Neudeutsch “Hass und Hetze” verbreitet.
    Die Stimmungsmache der Journaille gefährdet schon längst die Handlungsfähigkeit der Demokratie und den Frieden in der Bevölkerung.
    Das zeigt sich wunderbar darin, dass ein völlig marodes Regierungssystem mit Steuermitteln dafür sorgt, dass die am Markt ungeliebten Produkte noch billiger abgesetzt werden können.
    Oder das man die Menschen mit Gewalt zwingt, in ein korrupt-teures Rundfunksystem einzuzahlen, nur weil demokratische Totalversager in den Landesregieurungen die Rundfunkoligarchen zum Machterhalt benutzen müssen.
    Wer die Demokratie in Deutschland retten will, muss das System Merkel insbesondere in den Redaktionen eliminieren.
    Zeitungslesen schadet zudem auch der eigenen Gesundheit und stört beim Denken.

    1. Ich weiß nicht genau, was Sie beim Denken stört. Aber Formulierungen wie “das System Merkel in den Redaktionen eliminieren” und “demokratische Totalversager in den Landesregierungen, die Rundfunkoligarchen zum Machterhalt benutzen müssen” lassen auf einen besonders großen Aluhut schließen. Mannomann, solche hyperventilierenden Floskeln aus dem Bausatz der Neorechten verwenden und dann anderen “Hass und Hetze” vorwerfen, grenzt schon ein wenig an Schizophrenie.

      1. Einen ganz besonders großen Aluhut scheint dann wohl Boris Reitschuster zu haben.
        Immerhin ein Journalist, der nach eigenen Angaben 16 Jahre lang das Büro des Nachrichtenmagazins “Focus” in Moskau leitete.
        Siehe dessen Artikel “Die Gleichtaktung – Merkels Säuberung”

      2. @Muller: Boris Reitschuster mag ja ein ausgesprochener Osteuropa-Experte sein. Aber ob er mit dem genannten Artikel wirklich zutreffend den Zustand der gesamten deutschen Presselandschaft beschreibt, wage ich zu bezweifeln. Klingt eher nach ideologisch motivierter Meinungsmache zum Diskreditieren unseres Staatswesens, wie sie gerne von Putins Fakenews-Trollen produziert wird. Da hat ihn wohl seine Moskauer Zeit ganz ordentlich geprägt.
        Mal ganz ernsthaft: Allein der Begriff “Säuberung” im Zusammenhang mit der nach wie vor enorm vielfältigen deutschen Presselandschaft ist ein Hohn und die Schuldzuweisung gegenüber Merkel ist einfach lächerlich, weil sie die Macht der Kanzlerin maßlos überschätzt. Selbst wenn sie wollte, würde sie niemals eine “Gleichtaktung” quer durch alle Presseorgane Deutschlands erreichen können. Und das wird auch jedem klar, der sich mal durch den Kiosk wühlt und vorurteilsfrei vergleicht.

      3. @Schwabenpfeil
        Er muss nicht den Zustand der gesamten deutschen Presselandschaft beschreiben.
        Es reicht, wenn er den Zustand der Meinungsführer in dieser Presselandschaft beschreibt.
        Denn zuerst kommt es nur auf jene Medien an, welche die sogenannten/selbsternannten/gefühlten Intellektuellen ansprechen.
        Also Spiegel, Zeit, taz, SZ, sowie die ÖR Medien mit Böhmermann & Co.
        Ob dabei Überzeugungstäter am Werke sind, oder ob es ihnen auf die reichlichen direkten und indirekten staatlichen Zuwendungen ankommt ist nebensächlich.
        (Etwa die Pöstchen für die Böhmermänner & Co. in den ÖR, Mehrwersteuersätze für Medien, Beihilfen für den Vertrieb, die Vergabe von gut bezahlten Anzeigen, Altersversorgung für Journalisten etc.)
        Irgendwelche Provinzblätter sind dabei zuerst einmal weitgehend uninteressant, denn diese ziehen unter dem Druck obiger Medien auch so nach.
        Das wusste auch schön Goebbels.

      4. @Muller: Sie haben ja in soweit Recht, dass die genannten Medien Spiegel, Zeit, TAZ und SZ und meinetwegen auch ein Böhmermann (nervt mich persönlich) eine ähnliche politische Stoßrichtung haben. Aber dabei haben Sie geflissentlich unterschlagen, dass auch rechts- bis wertkonservative bzw. neoliberale Massenmedien “für Intellektuelle” wie FAZ, Welt oder Focus gibt. Und nein, es ist eben nicht egal, ob es sich im jeweiligen politischen Spektrum des Journalismus um “Überzeugungstäter” handelt oder um von der Regierung geschmierte Steigbügelhalter – Letzteres ist eine üble Unterstellung und wäre gleichbedeuten mit strafbarer Korruption. Bin mir nicht sicher (da ich kein Jurist bin), ob Sie sich da nicht schon aufs dünne Eis der strafbaren Verleumdung ohne belastbare Fakten begeben.
        Und nochmals nein, die “Provinzblätter” tuen einen Dreck, dem “Druck” der Leitmedien zu folgen, da sie dazu überhaupt keinen Anlass haben. Sie sind publizistisch unabhängig und auch konkurrieren auch wirtschaftlich mit den Dickschiffen auf dem deutschlandweiten Markt, bekommen von diesen daher auch überhaupt keinen Druck.
        Und zu Ihrem Goebbels-Satz: unterste Schublade, völlig deplatzierter Vergleich und mal wieder aus dem Bausatz der Neo-Faschisten, die gerne den politischen Gegner in Nähe der Nazis rücken – offensichtlich als Nebelbombe, um vom eigenen politischen und menschlichen Unvermögen abzulenken. Das ist so einfach durchschaubar und einfach nur doof.

      5. @ Schwabenpfeil
        “Letzteres ist eine üble Unterstellung…”
        Die Angaben stammen alle aus Büchern und Artikeln von Journalisten, die “Ausgestiegen” sind.
        Dort wird auch immer wieder von “priviligiertem Zugang” zu Informationen aus wohlgesonnenen (Regierungs-) Kreisen geschrieben. (Auf eins…) Ob diese deswegen verklagt wurden müsste abgeklärt werden.
        Und Informationen sind bekanntlich Macht und Geld.
        “die Provinzblätter” tuen einen Dreck…”
        Sehen sie sich einmal die Werbeetats von verschiedenen offiziellen/halboffiziellen/dem Staat/den Parteien zuzuordnenden Stellen an.
        Und sehen sie sich einmal die Geschichte und den Aufstieg des Hugenberg-Konzerns an.
        Und dazu das damalige wirtschaftliche Umfeld (nicht nur) für die Medien…
        “…und mal wieder aus dem Bausatz der Neo-Faschisten.”
        Selbe Schublade wie die Kampagnen in verschiedenen deutschen Medien gegen (ausländische) Medien wie etwa der nzz. Die ja angeblich auch völlig “nach rechts” abgerutscht ist.
        Es kommt immer auf den eigenen Standpunkt an, wo “links” und wo “recht” ist.

      6. Was wollt ihr umgezogen deutschen den eigentlich? Ihr seit seit 1945 ein besetzes Land. Ihr habt nix und Euch gehört nix. Wann kapiert ihr endlich das Wahlen nix ändern. Und apropos Demokratie ist was für Lemminge.

    2. Morgens Drogen zu nehmen , mag ja schön sein , doch warum fallen Ihnen da nur die dumpfesten Stanzen aus der AfD-Grabbelkiste ein ? Tolle Musiker haben nach Drogenkonsum tolle Songs geschrieben !

      1. “Tolle Musiker haben nach Drogenkonsum tolle Songs geschrieben..”
        ….Und Andere haben Leute ermordet…

      2. Muller sagt:
        12.02.2020 um 17:19 Uhr

        “Tolle Musiker haben nach Drogenkonsum tolle Songs geschrieben..”
        ….Und Andere haben Leute ermordet…

        Was wollen Sie damit sagen? Etwa das Herbert Grönemeyer – der ist Komponist und gleichzeitig Interpret – Drogen nimmt?

  13. Bedauerlicherweise fehlt die Möglichkeit, aus gleichem Grund auch das Zwangs-Abo bei den Staatsfunkern ARD, ZDF & Co. zu kündigen.
    Da stehen einfach viel zu viele außerordentlich gut bezahlte Pöstchen für verdiente Politiker auf dem Spiel…

      1. Was bleibt einem anderes übrig, wenn 90% der Medien nur noch pure Hetze gegen alle Andersdenkenden bestehen.

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