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Publicis legt Jahresbilanz vor: Umsatz in Deutschland ging stärker zurück

Foto: Publicis

Die Publicis-Gruppe hat ihre Jahreszahlen vorgelegt. Für die Werbe-Holding lief es im Schlussquartal 2019 nämlich nicht ganz so schlimm wie von Anlegern befürchtet. Der Umsatz verringerte sich auf Jahressicht um 2,3 Prozent (-4,5 Prozent in Q4).

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Analysten hatten einen noch deutlicheren Rückgang erwartet. Dazu hielt das Unternehmen, das zuletzt wie die gesamte Branche unter herben Schwierigkeiten im klassischen Werbegeschäft litt, an seinem Umsatzausblick für 2020 fest. Im deutschen Markt fällt das Minus jedoch heftiger aus: Hier ging der Umsatz 2019 um zehn Prozent zurück.

Im ersten Quartal 2020 rechnet der Vorstand um den Chef Arthur Sadoun zwar noch mit deutlichem Gegenwind. Dennoch werde sich nach Angaben des Unternehmens „relativ bald eine schrittweise Verbesserung“ zeigen und leichtes organisches Wachstum sei wieder das Ziel. Hierfür sprechen prominente Etatgewinne, darunter Disney weltweit, LVMH in Europa, British Telecom in UK sowie mit großen Bestandskunden.

Die Digitalsparte Publicis Sapient und die weiteren Integration von Epsilon soll das angepeilte Wachstum treiben. Publicis hatte den US-amerikanischen Data-Spezialisten 2019 für fast 4 Milliarden US-Dollar gekauft. In Deutschland ordnet sich Publicis indes neu. Die verschiedenen Publicis-Agenturen sollen unter einem Dach arbeiten.

igo/dpa

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