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Schon 28,6 Millionen Abonnenten: Disney+ gelingt Traumstart

Rücktritt nach 15 Jahren als CEO: “Mr. Disney”,  Bob Iger
Rücktritt nach 15 Jahren als CEO: "Mr. Disney", Bob Iger

Hollywoodreife Premiere für Disney+. Bei Vorlage der Geschäftsergebnisse für das abgelaufene vierte Kalenderquartal gewährte CEO Bob Iger auch einen Einblick in die Abonnentenzahlen des erst im November gestarteten Streaming-Angebots, das bei Weitem die Erwartungen übertraf. In den ersten sieben Wochen nach dem Launch konnte Disney+ bereits 26,5 Millionen Abonnenten anlocken. Bis Anfang Februar ist die Zahl der zahlenden Mitglieder auf 28,6 Millionen gewachsen.

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Der wertvollste Medienkonzern der Welt liefert weiter. Disney konnte bei Vorlage seiner Geschäftsergebnisse für das abgelaufene vierte Kalenderquartal, das bereits dem ersten des neuen Fiskaljahres entspricht, die Erwartungen der Wall Street übertreffen.

Die Umsätze legten im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich um 36 Prozent von 15,30 Milliarden Dollar auf 20,86 Milliarden Dollar zu und übertrafen damit knapp die Analystenschätzungen, die noch bei 20,76 Milliarden Dollar gelegen hatten. Mitverantwortlich für den großen Umsatzsprung war die Integration von 21st Century Fox, das Disney im März vergangenen Jahres für 71 Milliarden Dollar übernommen hatte.

Nach der Akquisition verdient Disney weiter so gut wie kein anderer Medienkonzern, auch wenn die Gewinne im Zuge der 21st Century Fox-Eingliederung wegen Abschreibungen unter dem Strich zurückgingen.  Nach 2,78 Milliarden im Vorjahreszeitraum konnte CEO Bob Iger im vierten Kalenderquartal 2019 nunmehr einen Nettogewinn von 2,13 Milliarden Dollar oder 1,53 Dollar je Aktie ausweisen. Die Wall Street-Schätzungen von 1,46 Dollar je Anteilsschein wurden damit pulverisiert. Operativ legte der Konzerngewinn um neun Prozent auf genau 4 Milliarden Dollar zu.

Disney+ bereits mit 26,5 Millionen Abonnenten nach sieben Wochen

Die meiste Beachtung fanden unterdessen die mit Spannung erwarteten Abonnentenzahlen des neuen Streaming-Dienstes Disney+, den der 96 Jahre alte Medienpionier erst am 12. November vergangenen Jahres gelauncht hatte. Bereits 26,5 Millionen Mitglieder konnte der Dow Jones-Konzern in den ersten sieben Wochen nach dem Launch verbuchen.

“Wir hatten ein starkes Quartal, angeführt vom Launch von Disney+, das unsere größten Erwartungen übertroffen hat”, kommentierte der 68-Jährige den starken Start, der auch die Wall Street-Erwartungen, die noch bei 20,8 Millionen Abonnenten gelegen hatten, pulverisierte.

Wie Iger erklärte, hatten sich allein am Launchtag bereits 10 Millionen Abonnenten angemeldet. Bis Anfang Februar sind die Abonnentenzahlen unterdessen auf 28,6 Millionen gestiegen, erklärte Bob Iger in der anschließenden Telefonkonferenz mit Analysten. Im Januar konnte  Disney+ damit anhaltendes Momentum und weitere zwei Millionen neue Abonnenten verbuchen.

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Hulu mit 30,4 Millionen Abonnenten

Disney+ ist bislang erst auf dem amerikanischen Heimatmarkt, in Kanada, Australien, Neuseeland, Puerto Rico und den Niederlanden verfügbar – der Deutschlandstart ist für den 24. März angekündigt.  Für 6,99 US-Dollar im Monat gibt es seit November Filme und exklusive Serien der bekannten Marken Disney, Pixar, Marvel (“Avengers”) und Star Wars, zudem National-Geographic-Dokus und “Die Simpsons”.

Konzernchef Iger hatte ursprünglich angekündigt, bis 2024, weltweit 40 bis 60 Millionen Abonnenten erreichen zu wollen. Nach dem Traumstart dürfte der neue Netflix-Herausforderer deutlich schneller Kurs auf die Zielmarken nehmen. Disney gab zudem bekannt, dass es der Video-on-Demand-Service Hulu auf 30,4 Millionen bringt, während das Sportangebot ESPN+ auf 6,6 Millionen kommt.

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