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Null CO2-Emissionen bis 2030: Sky Gruppe verpflichtet sich zur Nachhaltigkeit

Foto: Sky

Die Sky Gruppe möchte ihren CO2-Fußabdruck bis 2030 auf Netto Null CO2 Emissionen reduzieren. Dieses Ziel umfasse Emissionen, die von Nutzern der Sky Produkte, Sky Lieferanten weltweit und durch das eigene Business verursacht werden, heißt es in der Mitteilung von Dienstag.

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Sky plant eine Reihe von Maßnahmen umzusetzen: Alle technischen Produkte werden energieeffizienter, es sollen die „weltweit nachhaltigsten Film- und TV-Studios“ aufgebaut werden, Sky Originals und jeder Sky Sender werden Netto-Null emissionsfrei, genauso werden die Fahrzeuge auf eine Null-Emissions-Fahrzeugflotte umgestellt. Außerdem sollen die 11.000 Firmen unterstützt werden, die gemeinsam mit Sky von der Herstellung der Receiver bis hin zur Produktion der Serien zusammenarbeiten. Als letzte Maßnahme werden „natürliche Speicher wie Bäume, Mangroven und Seegras“ genannt, die gepflanzt werden sollen.

„Es ist notwendig künftig über Grenzen hinweg und mit allen Teilen unserer Gesellschaft, unserer Regierung und unserer Wirtschaft zusammenzuarbeiten und an einem Strang zu ziehen. Gemeinsam haben wir eine Chance die Klimakrise zu bewältigen“, sagt Devesh Raj, Chief Executive Officer Sky Deutschland, zur Initiative.  Den Fortschritt will das Medienunternehmen durch die SBTi (Science-Based Target Initiative) validieren lassen und den CO2-Fußabdruck veröffentlichen.

Sky ist nicht das einzige Medienunternehmen, das vermehrt auf Nachhaltigkeit setzt. ProSiebenSat.1 kooperiert beispielsweise mit Media4Planet, einem Anbieter nachhaltiger Werbeflächen zur Unterstützung der UN-Nachhaltigkeitsziele. Ein Großteil der Erlöse soll laut Ankündigung an Klimaschutzprojekte der UN sowie weitere Projekte und NGOs gehen (MEEDIA berichtete). Außerdem haben die Münchener ein eigenes Nachhaltigkeits-Ressort gegründet, zu dem unter anderem der Bereich „Green Productions“ zählt.

Der britische „Guardian“ hat jüngst ebenfalls verkündet, bis 2030 C02-neutral werden zu wollen. Außerdem lehnt die Zeitung künftig Werbe-Anzeigen von Unternehmen ab, die Geld mit fossilen Energieträgern verdienen.

tb

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