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„Germany’s next Topmodel“ startet unter Vorjahr, „Nord bei Nordwest“ siegt klar gegen „Die verlorene Tochter“

Heidi Klum in "Germany's next Topmodel" © ProSieben / Richard Hübner

Guter, aber kein sensationeller Auftakt für die neue „Germany’s next Topmodel“-Staffel: Mit 1,35 Mio. 14- bis 49-Jährigen und 16,8% gab es schwächere Zahlen als vor einem Jahr, zudem verlor die Show in den Tages-Charts gegen „Der Lehrer“ und „GZSZ“. Im Gesamtpublikum gewann „Nord bei Nordwest“ – auch gegen die ZDF-Miniserie „Die verlorene Tochter“, die vom ZDF dennoch ganz klar als Erfolg verbucht werden kann.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Donnerstag wissen müssen:

1. „Germany’s next Topmodel“ startet erfolgreich, aber unter den Vorjahreszahlen

2,02 Mio. Menschen schalteten insgesamt den Auftakt der neuen „Germany’s next Topmodel“-Staffel bei ProSieben ein. Das entsprach zwischen 20.15 Uhr und 23.10 Uhr einem Marktanteil von 7,5%. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 1,35 Mio. Seher 16,8%. Nachdem der Sender am Dienstag und Mittwoch mit „Schlag den Besten“ und „Das Ding des Jahres“ zu blasse Show-Zahlen erreicht hatte, lief es mit den „Topmodels“ nun wieder gewohnt gut. Allerdings: Im Vergleich zu 2019 ging es bei allen vier Zahlen nach unten. Die damalige Premiere kam auf 2,28 Mio. Gesamt-Zuschauer und 8,0%, sowie 1,67 Mio. 14- bis 49-Jährige und 17,9%.

2. „Der Lehrer“ siegt, Sat.1 bleibt mit Filmen blass

Die Nummer 1 der 14- bis 49-Jährigen war am Donnerstagabend die RTL-Serie „Der Lehrer“: 1,55 Mio. 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr zu, der Marktanteil lag bei 16,7%. Vor „Germany’s next Topmodel“ landete in den Tages-Charts auch noch „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ – mit 1,49 Mio. und 20,0%. Nach dem „Lehrer“ ging es mit 1,09 Mio. und 12,0% für die „Sekretärinnen“ weiter. Sat.1 konnte hingegen nicht mit ProSieben und RTL mithalten: Die beiden Spielfilme „Urlaubsreif“ und „Die etwas anderen Cops“ blieben mit 560.000 und 280.000 14- bis 49-Jährigen bei unbefriedigenden 6,6% und 7,4% hängen.

3. „Nord bei Nordwest“ kann Vorwochenrekord nicht ganz bestätigen, gewinnt aber souverän gegen „Die verlorene Tochter“

Im Gesamtpublikum setzte sich die erfolgreiche ARD-Krimi-Reihe „Nord bei Nordwest“ durch. Nachdem sie vor einer Woche mit 7,19 Mio. Zuschauern und 22,8% neue Rekorde aufgestellt hatte, ging es diesmal leicht nach unten. Mit 6,98 Mio. und 22,4% gewann die Reihe dennoch souverän den Tag vor der 20-Uhr-„Tagesschau“, die im Ersten 5,31 Mio. (17,8%) einschalteten. Die ZDF-Miniserie „Die verlorene Tochter“ ging unterdessen mit weiteren Verlusten zu Ende: 4,12 Mio. und 4,03 Mio. sahen die Episoden 5 und 6, noch einmal 450.000 bzw. 380.000 weniger als ein Tag zuvor. Die Marktanteile lagen noch bei jeweils 13,1%. Dennoch kann das ZDF „Die verlorene Tochter“ als Erfolg verbuchen, insgesamt lag der Durchschnittsmarktanteil bei 15,2%.

4. „Rosins Fettkampf“ wird kein Erfolg mehr, Vox punktet mit „Lucy“ und „Surrogates“

Zu den Verlierern des Abends gehörte auch an diesem Donnerstag „Rosins Fettkampf“. Die Reihe kam diesmal nur auf 310.000 14- bis 49-Jährige und 3,6%, war damit nur minimal besser als in den beiden noch schwächeren Vorwochen. In einer anderen Liga war hingegen Vox unterwegs: Dort sahen ab 20.15 Uhr 870.000 junge Menschen den Film „Lucy“, ab 22 Uhr noch 520.000 „Surrogates – Mein zweites Ich“. Die Marktanteile der beiden Filme lagen damit bei tollen 9,7% und 8,8%. RTLzwei kam mit zweimal „Extrem sauber“ unterdessen auf solide 5,6% und 5,3%.

5. zdf_neo stark mit „Nachtschicht“, Super RTL mit „CSI: Miami“ und RTLplus mit „Vermisst“

Überdurchschnittlich gute Zahlen gab es am Abend auch für eine Reihe von Sendungen bei zdf_neo, Super RTL und RTLplus. Bei zdf_neo lief es ab 21.45 Uhr am besten: 1,56 Mio. Krimifans sahen dann „Nachtschicht – Ein Mord zu viel“. Super RTL kam mit dem Serien-Klassiker „CSI: Miami“ immerhin auf bis zu 830.000 Zuschauer, so viele schalteten die Folgen um 22.05 Uhr und 23 Uhr ein. Bei RTLplus war wieder einmal die RTL-Reihe „Vermisst“ ein Hit – mit 640.000 Zuschauern um 22.05 Uhr und 630.000 um 22.55 Uhr.

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