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Fußball-EM 2024: Telekom will Rechte verkaufen, aber auch Exklusivität wahren

Die Telekom plant die Fußball-EM 2024 und hat nun mitgeteilt, dass sie mehr als die vorgeschriebenen Spiele frei zur Verfügung stellen wird. Aber, betont Telekom-Manager Henning Stiegenroth, „wollen wir auch Spiele nur für uns“. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit ARD, ZDF, RTL und P7S1.

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Die Telekom hat nach dem überraschenden Kauf der TV-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland wichtige Details bekanntgegeben. „Wir wollen die EM nicht verstecken und wollen mehr als die vorgeschriebenen Spiele frei empfangbar übertragen“, sagte der Telekom-Manager Henning Stiegenroth der Deutschen Presse-Agentur: „Wir wollen mit Partnern zusammenarbeiten.“

Stiegenroth erklärte: „Die großen Free-TV-Sender bieten sich an: ARD, ZDF, RTL, ProSiebenSat1. Wir sind in Gesprächen.“ Aber ein Teil der Heim-EM wird ausschließlich im Internet zu sehen sein. „Wir wollen auch Spiele nur für uns“, sagte der Telekom-Manager: „Es soll mehr als die notwendigen Spiele frei zu sehen geben, aber einige sind exklusiv nur für uns.“ Die Telekom betreibt die Internet-Plattform „Magenta TV“.

Der Rundfunkstaatsvertrag schreibt vor, dass EM-Spiele der deutschen Mannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinalpartien und das Endspiel in jedem Fall frei empfangbar sein müssen. Bislang übertrugen ARD und ZDF die EM-Turniere. Auch beim paneuropäischen Event in diesem Jahr werden die Spiele in den öffentlich-rechtlichen Sendern gezeigt.

dpa

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