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Führungs-Umbau bei Media Impact: Print-Chefin Daniela Sakowski verlässt den Vermarkter

Daniela Sakowski
Daniela Sakowski Foto: Axel Springer SE

Nach der angekündigten Trennung von Axel Springer und Funke bei Media Impact (MI) nimmt die Neuausrichtung des Vermarkters weiter Fahrt auf. Daniela Sakowski, die hier bisher das Sagen für das Printportfolio von Funke hat, verlässt das Joint-Venture. Hintergrund ist offenbar, dass Burda von MI angeblich die Vermarktung des Zeitschriftenportfolios von Funke übernehmen soll.

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Noch bis zum 31. Januar läuft das Angebot des Springer-/Funke-Vermarkters Media Impact (MI), Mitarbeiter zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen zu bewegen. Möglicherweise könnte das Programm noch verlängert werden, um noch mehr MI-Arbeitnehmern den Ausstieg zu versüßen, heißt es aus Springer/Funke-Kreisen.

Denn Media Impact steht vor einem größeren Umbau. Betroffen ist vor allem der Standort Hamburg, der mit rund 70 Mitarbeitern deutlich schrumpfen soll. Hintergrund hierfür ist unter anderem, dass die beiden Joint-Venture-Partner Axel Springer und die Funke Mediengruppe ihr Vermarktungs-Joint-Venture zum 31. August beenden (MEEDIA berichtete). Dabei gibt MI unter anderem die Vermarktung seines Zeitschriftenportfolios ab, die bisher größtenteils in Hamburg gebündelt ist. Dazu gehören Funke-Zeitschriften wie “Hörzu”, “TV Digital” und “Bild der Frau”.

Hamburger Standort wird zurückgefahren

Die Folge der neuen strategischen Ausrichtung: MI verschlankt in Norddeutschland massiv die Strukturen. “Da am Hamburger Standort überwiegend das Zeitschriftenportfolio von Media Impact betreut wird, werden wir die Präsenz von Media Impact auf ein regionales Sales-Büro am Standort Hamburg reduzieren”, erklärt ein Sprecher von Springer gegenüber MEEDIA.

Wie die Zeitschriftenvermarktung der beiden Joint-Venture-Partner künftig aussieht, ist bislang nur zum Teil bekannt. Fest steht bisher, dass die Vermarktung der Springer-Magazine der Auto-, Computer- und Sport-Gruppe ab Mai zu dem Spezialisten B&M Marketing wandert. Offen ist dagegen die Funke-Seite. Einzelheiten hierzu wollen die Essener in Kürze bekannt geben, hieß es zuletzt.

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Burda als möglicher Vermarktungspartner von Funke

In der Branche wird aber seit geraumer Zeit spekuliert, dass diesen Part das Münchener Medienhaus Burda übernehmen könnte. Kommt es zu dem Deal, wird Burda vermutlich die Vermarktung der Funke-Zeitschriften zentral von München aus steuern, heißt es aus Unternehmenskreisen. Sprecher von Funke und Burda wollen sich zu den Marktspekulationen nicht äußern.

Dass sich in der Print-Vermarktung der Funke-Produkte bei MI etwas verändert, macht sich aber bereits in der Geschäftsführung von Media Impact bemerkbar. Daniela Sakowski, die hier bisher innerhalb der MI-Geschäftsführung für die Print-Vermarktung des Funke-Portfolios verantwortlich ist, bekommt einen neuen Arbeitgeber. “Frau Sakowski wird wieder direkt für Funke arbeiten, wenn MI sie freigegeben hat”, erklärt ein Funke-Sprecher gegenüber MEEDIA. Die frühere Anzeigenleiterin des Gong-Verlags war 2015 in die MI-Geschäftsführung berufen worden. Geholt hatte sie zu dem Zeitpunkt der damalige MI-Chef und heutige Springer-Print-Geschäftsführer Christian Nienhaus.

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