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Frühere SZ-Digital-Chefredakteurin Julia Bönisch geht zu Stiftung Warentest

Julia Bönisch Foto: F. Hanewacker

Die ehemalige Digitalchefin der „Süddeutschen Zeitung“, Julia Bönisch, wechselt zu Stiftung Warentest. Dies gab die Organisation am Freitag bekannt. Bönisch hatte die „SZ“ im Herbst vorigen Jahres verlassen.

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Die frühere Digital-Chefredakteurin der „Süddeutschen Zeitung“, Julia Bönisch, geht zur Stiftung Warentest. Die 39-Jährige tritt zum 1. März die neu geschaffene Stelle der Bereichsleiterin Digitale Transformation und Publikationen an, wie die Stiftung am Freitag in Berlin mitteilte. Sie wird zugleich Mitglied der Geschäftsleitung und berichtet an Vorstand Hubertus Primus. Bönisch soll den digitalen Transformationsprozess des Verlagsgeschäfts vorantreiben und unter anderem das Profil „test.de“ als Test- und Ratgeberportal für Verbraucher stärken.

Primus sagte: „Wir freuen uns sehr, mit Julia Bönisch eine der profiliertesten Online-Journalistinnen Deutschlands für unser Haus gewonnen zu haben.“ Bönisch erklärte: „Mit ihren exklusiven und verbrauchernahen Inhalten hat die Stiftung Warentest beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Paid-Content-Strategie.“

Im Oktober hatte die Südwestdeutsche Medienholding SWMH mitgeteilt, dass Bönisch die zur Holding gehörende „SZ“ in gegenseitigem Einvernehmen und mit sofortiger Wirkung verlässt (MEEDIA berichtete). Bönisch war auch Mitglied der Chefredaktion der „Süddeutschen Zeitung“ gewesen. Sie kam im Jahr 2007 zu „SZ.de“, seit Anfang 2017 war sie dort Chefredakteurin gewesen. Für Unmut im Haus sorgte im Vorfeld zudemein Gastbeitrag von ihr im Magazin “Journalist”.Ein Tabu brach die damalige Digitalchefin mit der Forderung, die strikte Trennung zwischen Redaktion und Verlag aufzuheben, um die Prozesse zu optimieren.

Die Stiftung Warentest wurde in den 1960er Jahren auf Beschluss des Deutschen Bundestags gegründet. Die Stiftung prüft Produkte und Dienstleistungen nach wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten. Ihre Bewertungen publiziert sie unter anderem in den Magazinen „test“ und „Finanztest“.

tb/dpa

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