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Nach halbjähriger Testphase: “Rheinische Post” führt kostenpflichtiges Digitalangebot ein

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Die "Rheinische Post" geht den nächsten Schritt in ihrer Digitalstrategie: Manche Artikel sind künftig nur noch mit einem kostenpflichtigen "RP+"-Abo abrufbar. Das Digitalabo kostet fortan regulär 4,99 Euro im Monat.

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Ein halbes Jahr ist es nun her, dass die “Rheinische Post” ihr Plusmodell eingeführt. Seitdem werden beispielsweise exklusive, aufwendig recherchierte Artikel mit dem “RP+”-Logo gekennzeichnet. Nutzerinnen und Nutzer mussten bisher lediglich ihre Mail-Adresse nennen, damit sie solche Beiträge lesen konnten. Über 200.000 Menschen haben in sechs Monaten diese Hürde genommen, wie Rainer Leurs, Redakteursleiter von “RP Online”, in einem Beitrag in eigener Sache berichtet.

Das Team um Leurs hat nun angekündigt, dass der nächste Schritt der digitalen Offensive eingeleitet wurde. Denn fortan können manche “RP+”-Artikel nur noch nach Abschluss eines kostenpflichtigen Digitalabos gelesen werden. Die ersten drei Monate sind zum Start für 99 Cent zu haben, danach kostet das Abo monatlich 4,99 Euro. Ein weiterer Vorteil: Digital-Abonnenten sehen weniger Werbung als andere. Um welche Art von Artikel es sich handelt, erkennen die Leserinnen und Leser durch unterschiedliche Logos.

80 Prozent der Klicks entfallen auf regionale Themen

Das künftige Angebot soll sich dabei stärker an den Bedürfnissen des Publikums ausrichten. Dafür hat die Redaktion mit Hilfe der E-Mail-Registrierungen im vergangenen halben Jahr das Nutzungsverhalten analysiert, natürlich anonymisiert, wie Leurs im Beitrag erklärt. Jene Daten wurden dann “mit dem durchschnittlichen Leseverhalten aller anderen Nutzer” verglichen. Die Ergebnisse bestätigen teils, was schon andere Lokal- und Regionalredaktionen über ihre Nutzerschaft herausgefunden hat.

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“RP+-Leser” wollen vor allem regionale Themen lesen. 80 Prozent der Klicks eingeloggter Nutzer entfallen demnach auf die Berichterstattung aus NRW und aus der eigenen Stadt. Die Artikel über den Spitzensport vor Ort – hier über Borussia Mönchengladbach und Fortuna Düsseldorf – sind ebenfalls stark gefragt, genauso wie Service-Artikel, die “besonders erfolgreich” seien. Hinzu kommen politische Themen und Berichte über Mobilität. Die Konsequenz?

tb

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