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Facebook-Chef Mark Zuckerberg: “Die 20er werden die Durchbruch-Dekade für AR-Brillen”

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Mann auf seiner Mission: Mark Zuckerberg hat einen großen Plan für Facebook in der nächste Dekade

Klare Ansage von Mark Zuckerberg. Der Facebook-Chef skizzierte in seinem Neujahrespost, der auf die bisher charakteristischen Jahresherausforderungen verzichtet, seine Vision der technologischen Entwicklungen in den 20er-Jahren. Ganz vorne dabei: Augmented Reality, der dank geeigneter Brillen endlich der Durchbruch gelingen würde. Zuckerberg schwärmt bereits von der "bisher sozialsten und menschlichsten sozialen Tech-Plattform, die bisher erschaffen wurde."

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Jahresherausforderungen sind so Zehnerjahre.  Jahr für Jahr verkündete Facebook-Chef Mark Zuckerberg stolz, welcher neuen Herausforderung er sich diesmal stellen wolle – vom Erlernen von Mandarin über das wöchentliche Lesen eines neuen Buches bis zur Herausforderung, die gesamte USA zu bereisen.

Anders im Januar 2020. Mit dem Anbruch des neuen Jahrzehnts verabschiedete sich der 35-Jährige vom mitunter seltsam anmutenden Konzept, jedes Jahr etwas Neues ausprobieren zu wollen. Stattdessen skizzierte Zuckerberg in einem 1500 Worte langen Post seine Vision für die neue Dekade.

Zuckerberg: Augmented Reality-Brillen erleben in den 20ern den Durchbruch

In Bezug auf die technologischen Entwicklungen der Dekade sieht Zuckerberg im Augmented Reality-Bereich das größte Potenzial. “Die Technologie-Plattform der 10er-Jahre war das Smartphone. Während ich glaube, dass Smartphones für den längsten Teil des Jahrzehnts immer noch unsere bevorzugten Geräte sein werden, werden wir irgendwann in den 20er-Jahren den Durchbruch von Augmented Reality-Brillen erleben”, schreibt der Facebook-Chef.

Zuckerbergs Vision von einer Augmented und Virtual Reality-basierten Zukunft ist nicht neu. 2014 unterstrich Facebook die eigenen Ambitionen mit der Übernahme des 3D-Datenbrillen-Anbieters Oculus für zwei Milliarden Dollar.

Milliarden-Übernahme von Oculus als Fingerzeig
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“Oculus hat die Möglichkeit, die sozialste Plattform aller Zeiten zu werden, die den Menschen ganz neue Möglichkeiten eröffnen wird, zu arbeiten, zu spielen und zu kommunizieren“, hatte Zuckerberg die ungewöhnliche Übernahme, für die am Ende nach Bonuszahlungen gar 3 Milliarden Dollar fällig wurden, seinerzeit begründet.

Gleichzeitig räumte Zuckerberg bereits 2014 ein, dass das Investment „eine Wette auf die Zukunft der Kommunikation“ sei.  „Wir wollen uns darauf konzentrieren, die nächste große Computing-Plattform nach dem Mobile-Zeitalter zu erschaffen“, erklärte der Facebook-Chef seinerzeit.

Sechs Jahre später hat diese Zukunft indes immer noch nicht begonnen, wie Zuckerberg zugibt, doch der 81-fache Dollar-Milliardär bleibt optimistisch. “Auch wenn einige der bisherigen Geräte klobig daherkamen, wird dies (Augmented Reality – A.d.R.) die bisher sozialste und menschlichste Tech-Plattform, die bisher erschaffen wurde”, ist sich Zuckerberg 2020 sicher.

Apple soll bereits mit Hochdruck an einer AR-Brille arbeiten

Auch anderen Digital-Giganten werden im Augmented Reality-Bereich große Ambitionen nachgesagt. So prognostizierte Gene Munster, der sich über ein Jahrzehnt als Analyst für Piper Jaffray ein Namen gemacht hat, ehe er 2017 den Wagnisfinanzierer Loup Ventures mitgründete, bereits vor Jahren den Launch einer Augmented Reality-Brille von Apple als Nachfolgeprodukt für das iPhone.

Der gut vernetzte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo rechnet mit einem Launch der Smartbrille für Augmented Reality-Anwendungen, die Apple Glass heißen könnte, bereits 2020, Munster inzwischen 2021, während andere Quellen auf Zeitfenster zwischen 2022 und 2023 verweisen.

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