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Das ZDF triumphiert mit „James Bond“ und drückt „Deutschland sucht den Superstar“ klar unter Vorjahr

Daniel Craig als James Bond in "Spectre" © ZDF/Jonathan Olley

Das ZDF hat mit der Wiederholung von „James Bond 007 – Spectre“ den Dienstag für sich entschieden: 5,54 Mio. sahen insgesamt zu – mehr als bei den neuen Folgen von „Um Himmels Willen“ und „In aller Freundschaft“ im Ersten – und mehr als bei „Deutschland sucht den Superstar“, das noch deutlicher unter die Vorjahreswerte fiel als beim Staffel-Auftakt am Samstag.

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Das sind die fünf Dinge, die Sie über die Quoten vom Dienstag wissen müssen:

1. Das ZDF triumphiert mit „James Bond“: Tagessieg im Gesamtpublikum und starke Zahlen bei den 14- bis 49-Jährigen

5,54 Mio. Menschen interessierten sich am Dienstagabend also für die Wiederholung des noch neuesten „James Bond“-Films „Spectre“ im ZDF. Der Marktanteil lag damit bei stolzen 18,5%, der Tagessieg war dem Film nicht zu nehmen. Gegenüber der Free-TV-Premiere vor fast zwei Jahren, als 6,69 Mio. Menschen für 21,7% im ZDF sorgten, ging also nur eine vergleichsweise kleine Zahl an Zuschauern verloren, „James Bond“ bleibt eine extrem populäre TV-Marke. Bei den 14- bis 49-Jährigen entsprachen 1,30 Mio. Seher 15,6% – ein ebenfalls starkes Ergebnis für das ZDF, dessen 12-Monats-Durchschnitt im Gesamtpublikum bei 13,0% und in der jungen Zielgruppe bei 5,6% liegt.

2. „Um Himmels Willen“ startet leicht unter Vorjahr

Hinter „James Bond“ folgen in den Dienstags-Charts des Gesamtpublikums die beiden ARD-Hits „In aller Freundschaft“ und „Um Himmels Willen“: „In aller Freundschaft“ erreichte 4,77 Mio. Menschen und einen Marktanteil von 15,2%, „Um Himmels Willen“ kam vorher auf 4,62 Mio. und 14,6%. Damit gingen gegenüber dem Staffel-Auftakt des Vorjahres, als 5,00 Mio. Zuschauer für 15,6% sorgten. Damals ging es allerdings auch nicht gegen „James Bond“, sondern nur gegen das normale ZDF-Dienstags-Programm aus „ZDFzeit“ und „Frontal 21“.

3. „Deutschland sucht den Superstar“ fällt noch klarer unter das Vorjahr zurück

Offensichtlich unter „James Bond“ gelitten hat auch RTL: Insgesamt sahen dort 3,05 Mio. Leute „Deutschland sucht den Superstar“, darunter 1,44 Mio. 14- bis 49-Jährige. Die Marktanteile lagen damit bei 10,2% und 17,3%. Zwar reichten die 1,44 Mio. für den Tagessieg im jungen Publikum, doch alle vier wichtigen Zahlen liegen recht klar unter dem Vorjahr. Damals gab es am ersten Dienstag der Staffel 3,84 Mio. Zuschauer und 12,4% im Gesamtpublikum, sowie 2,08 Mio. und 22,2% bei den 14- bis 49-Jährigen. Recht deutliche Verluste also. Hinter „James Bond 007 – Spectre“ (1,30 Mio. / 15,6%) folgt in der Prime-Time-Wertung Sat.1 mit neuen Folgen von „Navy CIS“ und „Navy CIS: L.A.“: 880.000 und 760.000 14- bis 49-Jährige entsprachen 10,2% und 9,1%.

4. RTLzwei punktet mit neuem „Hartz und herzlich“, besiegt auch ProSieben

Gut, wenn auch nicht sensationell gut verlief die Premiere der neuen „Hartz und herzlich“-Staffel „Die Blöcke von Rostock Groß Klein“ bei RTLzwei: 620.000 14- bis 49-Jährige sahen ab 20.15 Uhr zu – ein Marktanteil von 7,3%. Damit belegt RTLzwei in der 20.15-Uhr-Tabelle Rang 4, noch vor ProSiebens „Galileo Big Pictures“, das mit 600.000 und 7,0% enttäuschte. Vox folgt mit soliden 550.000 und 6,5% für „Hot oder Schrott“, kabel eins kam mit „Hot Shots!“ nicht über 380.000 und 4,4% hinaus. Für Vox ging es mit noch mehr „Hot oder Schrott“ ab 22.15 Uhr übrigens noch auf 9,6% hinauf, RTLzwei kam mit „Armes Deutschland“ auf gute 6,8%.

5. zdf_neo erfolgreich mit „Marie Brand“, der NDR mit „Visite“, 3sat mit „Schneewittchen muss sterben“

Starke Zahlen gab es am Dienstagabend auch wieder für Krimis bei zdf_neo: Zwei Folgen von „Marie Brand“ liefen bei 1,56 Mio. und 1,30 Mio. Menschen, die Marktanteile lagen damit bei 4,9% und 5,5%. Ein noch größeres Publikum, nämlich 1,71 Mio. Leute, erreichte das NDR Fernsehen um 20.15 Uhr mit seinem Magazin „Visite“. Auch 3sat war in der Prime Time erfolgreich: 870.000 sahen dort die Krimi-Wiederholung „Schneewittchen muss sterben“.

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