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Cover-Check XL: drei schwache Wochen für “Spiegel”, “stern” und “Focus”, “stern” fällt mit Advents-Titel auf Minusrekord

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Nach einer feiertagsbedingten Pause hat die IVW die Heftauflagen von gleich drei Ausgaben der wöchentlichen Magazine veröffentlicht. Für "Spiegel", "stern" und "Focus" bedeutet das: dreimal drei schwache Zahlen, denn alle neun Hefte landeten im Einzelverkauf unter dem aktuellen Normalniveau, zum Teil deutlich. Besonders mies lief der "stern" 50/2019 mit den "besten Tipps für eine Adventszeit voller Genuss".

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“Der Spiegel” landete mit seinen Heften 48/2019 bis 50/2019, deren Heftauflagen nun gebündelt von der IVW veröffentlicht wurden, komplett klar unter den aktuellen Durchschnittszahlen. Die liegen im Einzelverkauf derzeit für die jüngsten 12 Monate bei 168.400, für die jüngsten drei Monate bei 162.800. Heft 48/2019 kam mit der Titelgeschichte “Sterben? Ohne mich! Forscher können erstmals das Altern aufhalten – und sogar umkehren” noch auf 152.588 Einzelverkäufe in Supermärkten, Kiosken, Tankstellen, etc., blieb also zumindest noch über der 150.000er-Marke. Mit Ausgabe 49/2019 und dem Titel “Beethoven: Ein Popstar wird 250 – Warum alle Welt ihn bis heute vergöttert” ging es dann auf 145.912 Einzelverkäufe herab – fast ein neuer Minusrekord für den “Spiegel”. Heft 50/2019 steigerte sich dann mit der Titelgeschichte “Ausgebrannt – Wer braucht die SPD noch? Psychogramm einer verstörten Partei” auf 149.689 Einzelverkäufe, blieb aber ebenfalls klar unter dem oben genannten Normalniveau.

Beim “stern” liegen die Durchschnittszahlen der jüngsten 12 und drei Monate im Einzelverkauf derzeit bei 120.500 und 118.800 Exemplaren. Und auch hier wurden diese Werte von den Heften 48 bis 50 zum Teil deutlich verfehlt. Am nächsten an den Zahlen dran war noch die Ausgabe 48/2019 mit dem Titel “Faszination Kreuzfahrt – Kann man so noch Urlaub machen?” 115.307 griffen im Einzelhandel zu. Heft 49/2019 fiel dann mit der Titelstory “Carolin M., 46, Büroassistentin: ‘Mein Chef hat mich fertig gemacht.’ Wie wir und gegen Vorgesetzte wehrten können” schon auf 109.911 Einzelverkäufe. Sogar auf einen neuen Alltime-Minusrekord fiel Heft 50/2019 mit dem Titel “Endlich! Vergessen Sie den Stress: die besten Tipps für eine Adventszeit voller Genuss”. Nur 105.843 mal ging es über die Ladentresen – so selten wie kein “stern” zuvor.

Auch der “Focus” verfehlte in den drei Cover-Check-Wochen dreimal sein Normalniveau. Das liegt für die jüngsten 12 Monate derzeit bei 54.400 Einzelverkäufen, für die jüngsten drei Monate bei 46.400. Die drei Hefte 48 bis 50 landeten jedoch allesamt sogar unter der 40.000er-Marke. So kam Ausgabe 48/2019 mit der Zeile “Die Kunst des erfolgreichen Lebens – Warum manche Menschen sich besser durchsetzen. Und was wir von ihnen lernen können” nur auf 35.912 Einzelverkäufe, landete damit nur knapp über einem neuen Minusrekord. Ausgabe 49/2019 erreichte mit “Leben ohne Alzheim_r – Die große Hoffnung der Forschung, Plus: Methoden zur Früherkennung” 37.488 Einzelverkäufe und Heft 50/2019 kam mit “Die unheimliche Macht von Amazon – Wie Jeff Bezos in nur 25 Jahren erst das Internet und dann die ganze Welt verführte” auf 37.026 Exemplare.

Im Schnelldurchlauf noch die Gesamtverlaufszahlen der neun Ausgaben, also inklusive Abos, Lesezirkeln, Bordexemplaren und sonstigen Verkäufen:

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“Der Spiegel”:
48/2019: 696.974 (inkl. 110.413 ePaper bzw. Spiegel-Plus-Kunden)
49/2019: 687.922 (110.354)
50/2019: 692.094 (110.188)

“stern”:
48/2019: 438.908 (inkl. 24.580 ePaper)
49/2019: 433.136 (24.054)
50/2019: 428.273 (24.056)

“Focus”:
48/2019: 325.474 (inkl. 49.606 ePaper)
49/2019: 326.632 (49.962)
50/2019: 324.647 (49.856)

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Alle Kommentare

  1. Bei Focus und Spiegel ist das Verhältnis von e-paper zum Gesamtverkauf ungefähr 1:6, beim stern hingegen 1:17.

    Warum, Herr Schröder?

  2. Besonders mies lief der “stern” …
    Oh je, dabei hat er die weiblichste Chefredaktion.
    Wem der Olymp die Unsterblichkeit verliehen hat, dem werden sie Ihre Rezensenten nicht nehmen, schrieb Beethoven einem Verleger. Den Spiegel überlebt er auch problemlos.

  3. “Mit dem Rad zum Arbeitsamt!”

    Oder wie wär´s mit Zeitarbeit: “Wir zahlen heute schon den gesetzlichen Mindestlohn!!”

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