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Über 12 Mio. Zuschauer: Münster-“Tatort” holt eine der besten Quoten des Jahres

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Foto: Martin Valentin Menke/WDR/ARD/dpa

Das beliebteste "Tatort"-Team hat am 4. Advent eine der besten Quoten des Jahres eingefahren: 12,66 Millionen Zuschauer im Schnitt verfolgten am Sonntagabend den Krimi mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Auch in der jungen Zielgruppe fuhr der Film gute Zahlen ein.

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Mit im Schnitt 12,66 Millionen Zuschauern hat der Münster-“Tatort” mit dem Titel “Väterchen Frost” am vierten Advent eine der besten Einschaltquoten des Jahres eingefahren. Es war der dritte Sonntagskrimi für das mit Abstand beliebteste “Tatort”-Team Thiel und Boerne, gespielt von Axel Prahl und Jan Josef Liefers.

Der Marktanteil lag bei 36,2 Prozent. Damit war der “Tatort” die mit Abstand meistgesehene Sendung des Sonntags. Beim jungen Publikum erreichte der Krimi 3,11 Millionen der 14- bis 49-jährigen Zuschauer sowie 28,9 Prozent Marktanteil.

Im Jahr 2018 hatte es nur einen Münster-Fall des WDR gegeben, in diesem Jahr dafür drei, also neben den Fällen im Frühjahr und Herbst noch einen in der Weihnachtszeit. Während der Fall “Lakritz” Anfang November auch in etwa 13 Millionen Zuschauer hatte, kam der Film “Spieglein, Spieglein” im März sogar auf 14,06 Millionen Zuschauer.

Auf Platz zwei am Sonntagabend zur besten Sendezeit ab 20.15 Uhr kam das ZDF mit dem Drama “Frühling: Weihnachtswunder” mit Simone Thomalla, das 4,04 Millionen einschalteten (11,5 Prozent). Dahinter lag RTL mit der US-Komödie “Bad Moms” mit 2,32 Millionen Zuschauern (6,9 Prozent), gefolgt vom Animationsfilm “Findet Dorie” bei Sat.1 und 1,84 Millionen Zuschauern (5,4 Prozent).

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ProSieben hatte mit dem zehn Jahre alten Sci-Fi-Fantasyfilm “Avatar – Aufbruch nach Pandora” 1,48 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent), RTLzwei mit dem Abenteuerfilm “Cast Away – Verschollen” mit Tom Hanks 0,94 Millionen (3,1 Prozent), Vox mit “Guidos Shopping Queen des Jahres” ebenfalls 0,94 Millionen Zuschauer (aber 3,3 Prozent Marktanteil, weil längere Sendedauer) und Kabel eins mit der Krimikomödie “Miss Marple: Mörder ahoi” 0,83 Millionen (2,5 Prozent).

tb/dpa

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Alle Kommentare

  1. 12 Millionen ist abenteuerlich. Wieder die Extrapolation von 120 Zuschauern auf 12 Millionen. Die Sender sollten hoffen, dass die Werbeträger weiter so leichgläubig sind.
    Moderne und informierte schalten offensichtlich keine Werbung im ÖR mehr….sieht man an den ganzen “medizinischen Produkten” gegen diverse alterbedingte Beschwerden, die beworben werden..
    ich vermute eher 120 Tausend…eventuell auch nur 12 Tausend. Die bekommen je Sendeminute rein statistisch gesehen, verrechnet mit dem jeweilig einsehbarem ÖR Budghet Programm im Wert von 2000 Euro pro Minute. Und das angesetzt bei der höheren Zahl an Zuschauern:D. Das schafft kein einziger Sender weltweit. Nicht mal HBO mit GOT.

  2. Tatort auf Crack.
    Ein bisschen Nostalgie mit Russenmafia und südafrikanischen Kriminellen.
    Dafür keine Kopftücher und Männergruppen.
    Man wollte die Handlung dann doch nicht ins Porno- und Splatermilieu abgleiten lassen. Der Dummbeutel, der seine Zeit für den Tatort opfert, will natürlich nicht an die Realität erinnert werden, wenn er Abends vor der Glotze sitzt. Verstanden hat er die Geschichte trotzdem nicht. Egal. So sind sie halt, die Tatortgucker.

  3. Ja, war sehr unterhaltsam. Wieso Kollegin Krusenstern auf der Flucht vor dem Mörder nicht die Kollegen rief, obwohl sie kurz zuvor noch das Handy in der Hand hatte… geschenkt!

    Spiegel-Online hatte vorab geschrieben, der “Tatort” wäre Mist. Beweist nur, das Spiegel-Red. nicht einmal mehr TV-Kritiken hin bekommen… Lügenpresse!

    1. Die relevante Frage ist, “Wie werden die Zuschauerzahlen ermittelt?” und sind sie repäsentativ, wie die Clicks auf Streamingplattformen, die daran den Erfolge eines Formates messen?
      Jeder kann behaupten 100 Millionen Zuschauer zu haben ohne es nachweisen zu müssen. Und lineares TV scheint eher mit Schätzungen, Extrapolationen und Sternenguckerei als mit harten Fakten zu arbeiten.
      Wenn mein Opa eine Teleskopiebox zu Hause hat und meinen Podcast hört, hab ich dann dank Extrapolation 1 Millionen Zuhörer und wieviel Geld kann ich daraufhin für Werbeeinnahmen verlangen?
      Meiner Einschätzung nach, werden Werbetreibende brutal abgezockt.

  4. Der Tatort aus Münster ist der einzige, den ich ansehe. Er ist fast undeutsch – nicht belehrend. Sobald es um Action geht sollten deutsche Filmleute allerdings die Hände weg lassen, das klappt nie.

      1. Dennoch, das Finale war ein Musterbeispiel an Deeskalation. Der Kommissar allein im Dunkeln, der Bösewicht schießt auf ihn, das bringt den Guten nicht aus der Ruhe. In einer Hand die Pistole haltend, die er natürlich nicht verwendet, schleicht er sich an und erledigt die Sache mit einem Mehlsack, mit der anderen Hand. So wird niemand verletzt oder gar letal entnommen.

        Vertan wurde die Chance, das Stockholm-Syndrom in einer russischen Hochzeitsfeier enden zu lassen.

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