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“Keine weitere wirtschaftliche Perspektive”: Springer stellt deutsche Ausgabe vom Kunstmagazin “Blau” ein

Der Springer-Neubau wurde vom Star-Architekten Rem Koolhaas entworfen
Der Springer-Neubau wurde vom Star-Architekten Rem Koolhaas entworfen Foto: Axel Springer

Axel Springer stoppt die deutsche Ausgabe des Kunstmagazin "Blau". Aufgrund eines zunehmend international agierenden Kunstmarktes gebe es  "derzeit keine weitere wirtschaftliche Perspektive. Fortan möchte sich der Verlag auf die englischsprachige Ausgabe konzentrieren. 

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Die “Süddeutsche Zeitung” hatte zuerst darüber berichtet. Für ein nur im deutschsprachigen Raum erscheinendes Kunstmagazin sehe der Konzern “derzeit keine weitere wirtschaftliche Perspektive”, erklärte ein Sprecher. Dies liege am zunehmend international agierenden Kunstmarkt.

Das Magazin wurde 2015 gegründet und erschien zunächst monatlich. Zuletzt lag das Heft als Beilage für Abonnenten der Samstagsausgabe der “Welt” sechsmal jährlich bei. Die Auflage lag laut Verlag bei 65.000 Exemplaren. Die nächste Ausgabe der englischsprachigen Version von “Blau” erscheint im Frühjahr 2020.

tb

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Alle Kommentare

  1. “Keine weitere wirtschaftliche Perspektive”

    Das wird Springer demnächst auch über die WELT sagen – und entsprechend handeln.

  2. Weiter geht es dagegen mit der internationalen Ausgabe von “Blau”, die erst im Oktober dieses Jahres gestartet war. Dieses Heft ist in englischer Sprache umgesetzt worden und verfügt zudem über einen internationalen Vertrieb. Die nächste Ausgabe von “Blau International” soll im Frühjahr 2020 erscheinen.

  3. Das Interesse am Kunstmarkt ist so groß wie nie zuvor, auch in Deutschland.
    Das Magazin war aber sehr abgehoben, hatte zu viele Nischenthemen.
    Damit kann man keine große Auflage verkaufen.

    Außerdem gibts noch andere Kunstmagazine im deutschsprachigen Markt, die wesentlich besser sind.

    Für die Abonnenten der WELT, für die die kostenlose Beilage der BILANZ und von BLAU ein Anreiz war sich für dieses zu entscheiden, für die ist es natürlich bitter. Das Abo läuft zum gleichen Preis weiter, aber die Boni sind nicht mehr enthalten.

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