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“Ein Meilenstein”: Bertelsmann übernimmt restlichen Anteil von Penguin Random House

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Bertelsmann wird im neuen Jahr alleiniger Besitzer der größten Verlagsgruppe der Welt, Penguin Random House. Die Gütersloher haben dem britischen Mitgesellschafter Pearson die restlichen 25 Prozent abgekauft, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, spricht von einem "Meilenstein" für den Konzern.

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Nach der Übernahme der restlichen 25 Prozent von Penguin Random House wird Bertelsmann im neuen Jahr alleiniger Besitzer der größten Verlagsgruppe der Welt. Der Konzern kauft dem britischen Mitgesellschafter Pearson Anteile im Wert von 675 Millionen US-Dollar (rund 605,3 Millionen Euro) ab, wie Bertelsmann am Mittwoch in Gütersloh mitteilte.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann und Vorsitzender des Verwaltungsrates von Penguin Random House, sagte: “Die Aufstockung auf 100 Prozent ist für Bertelsmann ein Meilenstein. Wir werden alleiniger Eigentümer der größten Publikumsverlagsgruppe der Welt, die mit ihrer kreativen Vielfalt, globalen Marketing-Power und wirtschaftlichen Kraft Maßstäbe setzt.” Penguin Random House werde in den nächsten Jahren durch organisches Wachstum und Akquisitionen ausgebaut werden, kündigte Rabe an.

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Die Übernahme, die im zweiten Quartal 2020 vollzogen werden soll, steht noch unter dem Vorbehalt der Behörden. Die deutsche Verlagsgruppe Random House war bislang bereits vollständig im Besitz von Bertelsmann. Sie soll Teil von Penguin Random House mit Sitz in New York werden. Zu der Buchverlagsgruppe gehören dann weltweit mehr als 300 Einzelverlage.

Bertelsmann und Pearson hatten 2013 ihre Verlagsgeschäfte zusammengelegt. Die Gütersloher stockten nach und nach ihre Anteile auf 75 Prozent auf. Mit dem Buchgeschäft machte Bertelsmann 2018 einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro.

tb/dpa

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