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ARD bündelt Wetter-Berichterstattung im neuen Wetterkompetenzzentrum beim Hessischen Rundfunk

ARD-Wettermoderatorin Claudia Kleinert wechselt zum neuen ARD-Wetterkompetenzzentrum beim hr Foto: "Tagesthemen"

Der Hessische Rundfunk (hr) startet am 1. Januar 2020 das ARD-Wetterkompetenzzentrum in Frankfurt. Ab dann wird die gesamte Fernsehwetterberichterstattung für Das Erste, Tagesschau 24, WDR sowie den hr im Funkhaus am Dornbusch hergestellt. Dazu kommen noch weitere Fernsehwetterberichte für NDR, SWR und RBB.

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hr-Fernsehdirektorin Gabriele Holzner: „Die Informationen rund um das Wetter und die Vorhersagen werden noch stärker zum Markenzeichen des  Hessischen Rundfunks. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben  in rekordverdächtiger Zeit dieses anspruchsvolle ARD-Projekt gemeinsam geschultert. Mit viel Kreativität und Sachverstand wurden die Studiokapazitäten auf den vorhandenen Flächen erweitert, die Redaktionsräume fit gemacht für ein neues, modernes und effizientes Arbeiten und neue Teams gebildet. Ich freue mich, wenn es am 1. Januar 2020 endlich losgeht.“

Die bekannten ARD-Wettergesichter Claudia Kleinert, Sven Plöger, Karsten Schwanke und Donald Bäcker präsentieren das Wetter ab 1. Januar in Frankfurt und wechseln dafür zum Hessischen Rundfunk. Das „Wetter vor acht“, das Wetter in den „Tagesthemen“, das sich am 1. Januar in einem neuen Design zeigt, sowie Vorhersagen in WDR Fernsehen, NDR Fernsehen, SWR Fernsehen und RBB Fernsehen kommen zukünftig allesamt vom hr.

Silke Hansen leitet das ARD-Wetterkompetenzzentrum. Neben den rund 35 TV-Wetterberichten mit rund 100 Sendeminuten jeden Werktag liefern die Wetterredakteurinnen und -redakteure Vorhersagen für die ARD-Radioprogramme: vom klassischen Wetterbericht am Ende der Nachrichten bis zum einordnenden Livegespräch auf dem Sender. Auch die Online- und Videotextseiten werden aus Frankfurt bestückt. Hier reicht das Angebot von Rohwetter- und Temperaturdaten bis zu komplett gepflegten und gestalteten Internetseiten.

Mit der Bündelung der Kräfte beim Hessischen Rundfunk – ein Baustein  im Rahmen des ARD-Strukturprozesses – sind laut Sender-Angaben jährliche Einsparungen von rund 720.000 Euro verbunden. Die Synergieeffekte würden durch den  zentralen Einkauf von Wetterdaten und die Aufbereitung in  Wetterprognosen sowie durch Kosteneinsparungen bei der Infrastruktur erzielt, heißt es. Außerdem wird die Doppelstruktur der unterschiedlichen  Grafiksysteme abgebaut. Für die Produktion der Wettersendungen hat der hr ein weiteres virtuelles Studio eingerichtet.

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