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Schönheitskur bei Scout24: Firmenchef Hartmann peppt Online-Auftritte von Autoscout24 und Immoscout24 auf

Scout24-CEO Tobias Hartmann
Scout24-CEO Tobias Hartmann Fotos: Scout24 / Montage: MEEDIA

Scout24-Firmenchef Tobias Hartmann gibt seinen beiden Marken Autoscout24 und Immobilienscout24 einen neuen Anstrich. So führt er in Deutschland und in einigen anderen europäischen Ländern ein neues Design für die Marken und Webseiten ein. Auch der Name für das Immobilienportal wird geändert. Aus Immobilienscout24 wird Immoscout24. Die optische Umstellung soll bis Mitte 2020 schrittweise erfolgen.

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Erst vor zwei Tagen verschob Scout24-Firmenchef Tobias Hartmann die Entscheidung, ob er sich von dem Online-Marktplatz Autoscout24 trennen will (MEEDIA berichtete). Jetzt verpasst er der Marke und der Webseite ein neues Design. Auch Immobilienscout24 soll einen neuen Anstrich erhalten. “Im vergangenen Juli haben wir uns für eine noch stärkere Fokussierung auf Immoscout24 und Autoscout24 entschieden. Mit dem neuen Markendesign machen wir nun konsequent den nächsten Schritt und schaffen für beide Marken mehr Eigenständigkeit und Flexibilität in ihrem jeweiligen Auftritt”, erklärt Hartmann.

Seine Strategie hinter dem Schönheitskur der beiden Marken: “Wir grenzen uns zukünftig auch emotional noch klarer vom Wettbewerb ab und betonen unsere führende Marktposition”, so der Scout24-Chef. Die neue optische Ausrichtung beider Marken soll in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern erfolgen, heißt es. Dazu soll der “moderne Textmarkerstil mit frischen Farben” die Orientierung für die Nutzer verbessern und “komplexe Entscheidungen in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Finanzen einfacher” machen. Doch das ist nicht alles: “Mit dem neuen Textmarkerstil wird unterstrichen, umkreist und markiert, was wirklich wichtig ist. Nur nicht mehr in der Zeitung, sondern auf der digitalen Oberfläche”, heißt es bei Scout24.

Während Immoscout24 künftig in hellem Petrol erscheine, soll Autoscout24 in einem kräftigen Gelb auf sich aufmerksam machen. Die Dachmarke Scout24 soll hingegen das “satte Orange” behalten. Auch weitere Markenelemente, wie Typografie, Fotografie, Illustrationsstil, Farbsets und “Tone of voice” wurden überarbeitet. Die optische Umstellung soll Schritt für Schritt auf den Webseiten und Apps bis Mitte 2020 umgesetzt werden.

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Mit dem Relaunch von Autoscout24 ist fraglich, ob sich Hartmann von der Sparte trennt. Er prüft seit geraumer Zeit “strategische Alternativen” für das Portal. Als Interessenten werden Beteiligungsgesellschaften wie Permira, Hellmann &v Friedman und Blackstone wie auch strategische Investoren genannt – darunter der Berliner Medienkonzern Axel Springer.

gl

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