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Bildungsinitiative: “Spiegel” will Medien- und Nachrichtenkompetenz junger Menschen stärken

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Fake News, Filterblase, Hate Speech und Datenschutz – die Themen im Medienbereich sind vielfältig und für den ein oder anderen Jugendlichen undurchsichtig. Nun hat der "Spiegel" das gemeinnützige Bildungsangebot "Spiegel Ed" gestartet. Das Ziel: die Medien- und Nachrichtenkompetenz von junger Menschen stärken.

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In Zeiten von Über- und Falschinformation, heißt es in der Mitteilung, möchte das Medienhaus “jungen Menschen das Rüstzeug an die Hand gegeben, aus der Vielzahl medialer Angebote die vertrauenswürdigen auszusuchen und in der Flut der Informationen eine eigene Perspektive zu entwickeln.”

“Gute Nachrichten!” als zentraler Bestandteil

Das Angebot richtet sich deutschlandweit an Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schuler ab der 8. Klasse. Dazu gehören Lernmaterialien und Erklärvideos, die kostenlos auf der Plattform zur Verfügung gestellt werden. Das Video-Glossar möchte Antworten auf Fragen geben wie “Was sind Fake News” oder “Wie funktioniert Recherche”. Zum Start sind in den verschiedenen Kategorien Artikel und Links zu finden, die sich unter anderem mit Meinungs- und Pressefreiheit, Datenschutz, Medienkritik und Cybermobbing befassen.

Ein zentraler Bestandteil ist das Workshop-Programm “Gute Nachrichten!”, das in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa entwickelt wird. In der Mitteilung heißt es dazu: “Ausgehend von der Mediennutzung Jugendlicher vermitteln die Workshops ein Verständnis für journalistische Arbeitsweisen und den Wert einer freien Presse für die demokratische Kultur. Gleichzeitig regen sie dazu an, den eigenen Umgang mit Nachrichten zu reflektieren.” Dabei helfen sollen Trainerinnen und Trainer der Stiftung, die gemeinsam mit den Klassen an den Themen arbeiten. “Spiegel”-Journalisten sollen die Perspektive aus der Praxis liefern und für Diskussions- und Fragerunden zur Verfügung stehen.

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Neuer Newsletter speziell für Lehrkräfte

Die unterschiedlichen Formate entstehen in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Bildungsträgern, Hochschulen oder EdTech-Startups. Im Zuge des Starts erscheint zudem erstmals der Newsletter “Kleine Pause” mit Informationen und Angeboten für Lehrkräfte. Dieser wird künftig jeden zweiten Dienstag verschickt.

 tb

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Alle Kommentare

  1. …………….die erste Maßnahme für Glaubwürdigkeitenzuwachs beim Spiegel wäre es, Storkowski, Augstein. Lobo zu entfernen.

    Und DANN erst reden wir mal über “Filterblasen & Co.”

  2. Zitat: “In Zeiten von Über- und Falschinformation, heißt es in der Mitteilung, möchte das Medienhaus “jungen Menschen das Rüstzeug an die Hand gegeben, aus der Vielzahl medialer Angebote die vertrauenswürdigen auszusuchen und in der Flut der Informationen eine eigene Perspektive zu entwickeln.””

    Da ist das Relotius-Blatt doch genau richtig, um dieses Rüstzeug zu vermitteln. Wenn die Jugendliche lernen sollen, vertrauenswürdige Medien zu erkennen, dürfte “Der Spiegel” jedenfalls zukünftig von den solchermaßen Belehrten nicht mehr in die Hand genommen werden, zumindest wenn die Lektion erfolgreich war. Ob die Blattmacher dies wissen?

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