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Führungsumbau bei Madsack: Ex-Gruner + Jahr-Manager Adrian Schimpf wird neuer Finanzchef in Hannover

Adrian Schimpf
Adrian Schimpf Foto: Madsack

Bei der Madsack Mediengruppe bahnt sich in der dreiköpfigen Konzerngeschäftsführung unter Vorsitz von Thomas Düffert ein Wechsel an. Der derzeitige Personal- und Rechtschef Adrian Schimpf wird zusätzlich zum Finanzchef des hannoverschen Printkonzerns berufen. Der ehemalige Leiter der Personalentwicklung von Gruner + Jahr folgt auf Sven Fischer, der auf eigenen Wunsch aus dem Konzern ausscheidet.

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Die Madsack Mediengruppe baut ihre Konzerngeschäftsführung um. Der bisherige Personal- und Rechtschef des hannoverschen Printthauses wird zusätzlich Finanzchef in der dreiköpfigen Konzerngeschäftsführung des Unternehmens. Er beerbt Sven Fischer, der den Verlag auf eigenen Wunsch verlässt. Dies bestätigt Madsack auf Anfrage von MEEDIA.

Schimpf ist bereits seit längerem für die Madsack Mediengruppe tätig und verantwortet hier die Bereiche Personal und Recht. Nun übernimmt er zusätzlich Anfang des Jahres den Posten des Finanzchefs und wird sich auch um das das Immobilienmanagement kümmern. Schimpf war vor Madsack unter anderem als Leiter der Personalentwicklung beim Hamburger Zeitschriftenhaus Gruner + Jahr (“stern”, “Geo”) tätig. Damit besteht die Madsack-Konzernspitze künftig aus ehemaligen Gruner + Jahr-Führungskräften.

So war Thomas Düffert, Vorsitzender der Madsack-Konzerngeschäftsführung, einst Leiter Bereich Zeitungen bei der Hamburger Bertelsmann-Tochter. Und auch Christoph Rüth, der in der Madsack-Geschäftsführung für das operative Geschäft tätig ist, hat bei Gruner + Jahr einen Teil seiner Karriere gemacht – unter anderem als Geschäftsführer bei der “Financial Times Deutschland”, die G + J 2012 allerdings einstellte.

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Neuer Leiter des Geschäftsbereich Finanzen wird zum 1. Januar 2020 Jakob Mies, der in dieser Funktion direkt an Konzerngeschäftsführer Adrian Schimpf berichtet. Zur Madsack Mediengruppe gehören u.a. die “Hannoversche Allgemeine Zeitung”, die “Lübecker Nachrichten” sowie die “Ostseezeitung”. Das Medienhaus erzielte 2017 mit mehr als 3.800 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr 660 Millionen Euro. An Madsack ist unter anderem auch die SPD-Medienholding DDVG beteiligt.

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