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KKR-Übernahme bei Axel Springer perfekt: EU-Komission gibt grünes Licht für Einstieg des US-Finanzinvestors

Springer-Chef Mathias Döpfner – Foto: Axel Springer

Vorstandschef Mathias Döpfner ist am Ziel – zumindest was die Einstieg des US-Finanzinvestors bei der Berliner Axel Springer SE betrifft. Die EU-Kommission hat die Beteiligung des Investors aus Manhattan an dem „Bild“-Herausgeber abgenickt. Damit können KKR und der Springer-Vorstand ihre Pläne umsetzen, das Medienhaus zu einem Weltmarktführer im digitalen Rubrikengeschäft und im Journalismus auszubauen.

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Der Einstieg des US-Finanzinvestors KKR bei dem Berliner Medienkonzern Axel Springer ist perfekt. Die EU-Kommission hat die Beteiligung des Investors aus Manhattan an dem Bild-Herausgeber genehmigt. Damit steht Springer-Chef Mathias Döpfner nichts mehr im Wege, den Konzern mit Hilfe von KKR durch Akquisitionen weiter auszubauen.

Springer-Chef Mathias Döpfner hat damit eine weitere Hürde genommen, um das Berliner Medienunternehmen zu einem Weltmarktführer im digitalen Rubrikengeschäft und digitalen Journalismus zu machen. Die EU-Kommission hat den Einstieg des US-Finanzinvestors KKR bei dem Bild-Herausgeber abgesegnet.

Laut einer dpa-Meldung sehe die Behörde keine Wettbewerbsbedenken, weil die Übernahme nur geringe Auswirkungen auf den Markt haben werde. Wie die EU-Kommission erklärt, sei das Vorhaben im vereinfachten Verfahren der Fusionskontrolle geprüft worden.

KKR hatte sich an Axel Springer mit mehr als 40 Prozent beteiligt, um vor allem das Wachstum im digitalen Geschäft auszubauen. Springer ist hingegen dabei, den Bereich News Media National weiter zu restrukturieren. So sollen die Redaktionen der „Bild“ und „Bild am Sonntag“ verschmelzen. Durch den Umbau sollen auch Stellen wegfallen. Im Gespräch sind rund 150 Arbeitsplätze. Bislang hat Springer die Zahl aber nicht konkretisiert.

gl

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