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Die “Financial Times” bekommt mit Roula Khalaf 2020 erstmals eine Chefredakteurin

Roula Khalaf
Roula Khalaf Foto: FT.com

Wechsel an der Redaktionsspitze der britschen "Financial Times": Anfang 2020 übernimmt Roula Khalaf die Chefredaktion von Lionel Barber. Der führte die Redaktion vierzehn Jahre lang. Die bisherige stellvertretende Chefredakteurin Khalaf wird die erste Frau, die die Chefredaktion der "FT" übernimmt.

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Die gebürtige Libanesin Roula Khalaf arbeitet seit 24 Jahren für das Traditionsblatt und hat dort zuletzt das Netzwerk der Auslandskorrespondenten verantwortet. Sie ist Absolventin der Columbia University, New York, und hat vor ihrer Zeit bei der “FT” für das US-Wirtschaftsmagazin “Forbes” gearbeitet.

Die “Financial Times” gilt als Musterbeispiel einer Medienmarke, die die Transformation hin zum Digitalmedium geschafft hat. Die 1888 gegründete Zeitung hat schon seit 2002 eine Paywall. Die Auflage der Print-Ausgabe ist unter 190.000 Exemplare gesunken, die Zahl der Digital-Abos liegt bei über einer Million.

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70 Prozent der “FT”-Leser kommen von außerhalb Großbritanniens. In Deutschlands versuchte Gruner + Jahr zusammen mit dem früheren “FT”-Eigner Pearson, die “Financial Times Deutschland” zu etablieren. Das Großprojekt scheiterte und nach zwölf verlustreichen Jahren wurde die “FTD” 2012 eingestellt. Mittlerweile gehört die “FT” zum japanischen Medienkonzern Nikkei.

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