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Umsatzplus in den ersten neun Monaten: RTL Group möchte verstärkt ins Streamingeschäft investieren

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Die RTL Group hat ihre Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres veröffentlicht: Der Umsatz legte um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu und lag bei 4,6 Milliarden Euro. Während das klassische Sendergeschäft zurückging, konnten der Digitalbereich und die Inhalte-Produktion überzeugen.

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Dass der bereinigte Umsatz sogar um 3,5 Prozent nach oben ging, lag allen voran am Digitalbereich (+14 Prozent) und der Inhalteproduktion (+16 Prozent). Neue Shows und fiktionale Serien wie die Serie “American Gods” oder die Castingshow “American Idol” sorgten für das Wachstum. Die Verantwortlichen erwarten für das Gesamtjahr in diesem Bereich ein Umsatzplus zwischen zehn und zwölf Prozent. Zahlen zum Gewinn nannte das Unternehmen vorerst nicht.

Im klassischen Geschäftsbereich muss die RTL Group zwischen Januar und September allerdings ein Minus von zwei Prozent verkraften. Mit 3,18 Milliarden Euro ist dieses Segment aber weiterhin mit Abstand der größte Umsatztreiber. Grund für die Entwicklung war laut Mitteilung einerseits der Verkauf von Universum Film sowie des französischen Fußballvereins Girondins de Bordeaux. Andererseits seien aber auch die TV-Werbeumsätze in Deutschland und den Niederlanden gesunken.

Streamingdienste auf dem Vormarsch

1,4 Millionen Abonnenten verzeichneten die Streamingdienste der RTL Group bis Ende September: In den beiden Märkten Deutschland mit TV Now und Niederlande mit Videoland sind das 50 Prozent mehr als 2018. Thomas Rabe, CEO der Gruppe, betonte, dass die Entwicklungen die eigenen Erwartungen übertroffen hätten. Daher wolle man die Investitionen in den Streamingbereich deutlich erhöhen. “In Frankreich entwickelt die Groupe M6 die technologische Plattform ‘Salto’ für die gemeinsame Streaming-Plattform von TF1 und France Télévisions, die 2020 starten soll”, so Rabe.

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Die Gruppe bestätigte den Ausblick für das laufende Jahr: Man erwarte weiterhin ein moderates Umsatzwachstum zwischen 2,5 und 5 Prozent. Das EBITA allerdings werde wohl um 2,5 bis 5 Prozent sinken. Grund dafür sind Investitionen in Inhalte und die Streamingdienste.

tb

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